Fördermittelbescheide zur Sanierung der 2. Grundschule Bobersberg eingegangen

Außenansicht Grundschule Bobersberg_Foto_Stadtverwaltung Großenhain
Foto: Stadtverwaltung Großenhain

Am 23. März erhielt die Stadtverwaltung Großenhain den Fördermittelbescheid für die grundhafte Sanierung der 2. Grundschule Bobersberg. Über den Programmteil „Schulen“ des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ fördert die Sächsische Aufbaubank (SAB) mit rund 919.429 Euro Maßnahmen des Brandschutzes sowie die Gestaltung der Flucht- und Rettungswege. Außerdem soll die geplante Sanierung noch vorhandene bauliche Mängel grundlegend beseitigen und die Unfallsicherheit erhöhen. Zusätzlich sind im Kellergeschoss Verbesserungen zum Energiehaushalt des Gebäudes geplant.

Ein paar Tage später konnte sich die Stadtverwaltung außerdem über einen Fördermittelbescheid zur Hortsanierung in Höhe von insgesamt 122.181 Euro freuen. Diese Zuwendung stammt aus der Richtlinie „VwV Kita Bau“ und wird vom Freistaat Sachsen und dem Landkreis Meißen gewährt. Somit werden beide Maßnahmen an der Grundschule mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes mitfinanziert.

Die Sanierung soll in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden. Der erste Bauabschnitt ist für den Zeitraum von Mitte Juni bis Ende September 2017 geplant. Dieser Bauabschnitt beinhaltet die Arbeiten im gesamten Kellergeschoss sowie die Arbeiten im Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss des Westflügels, jeweils von der Mittelquerwand bis zum Westgiebel. Der zweite Bauabschnitt ist für den Zeitraum von Anfang Oktober 2017 bis Ende Januar 2018 vorgesehen. Dieser Bauabschnitt beinhaltet die Arbeiten im Erdgeschoss bis 2. Obergeschoss des Ostflügels, jeweils von der Mittelquerwand bis zum Ostgiebel des Schulgebäudes. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich gemäß Kostenberechnung vom Oktober 2016 auf rund 1,5 Millionen Euro.

Das Gebäude an der Martin-Scheumann-Straße wurde 1981 errichtet und seitdem ununterbrochen als Schule genutzt. Gegenwärtig unterrichten 16 Lehrerinnen und Lehrer in der zweizügigen Grundschule 177 Kinder. Neben der Ausbildung legt das Schulkonzept ein besonderes Augenmerk darauf, dem Bewegungsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Vor dem Hintergrund, dass Bewegung für die körperliche und geistige Entwicklung wichtig ist - auch deshalb, weil kindliches Lernen noch weitgehend ein Lernen mit dem ganzen Körper und mit allen Sinnen ist, versteht sich die 2. Grundschule als „Bewegte Schule“.

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