Rückblick auf den Großenhainer Graffiti-Sommer 2017

Foto zeigt Teilnehmer des Grafitti-Projektes
Foto: Raimo Siegert

20 Kinder und Jugendliche trafen sich in den letzten beiden Sommerferienwochen, um unter Anleitung von Raimo Siegert, Mobiler Jugendarbeiter Großenhain & Priestewitz, und dem Großenhainer Künstler Sebastian Bieler die Freizeitanlage hinter dem Gerberdamm zu gestalten. 2002 war der beliebte Treffpunkt im Zuge der Landesgartenschau angelegt und 2008 zuletzt verschönert wurden. Zeit, Wetter und so mancher Vandalismus-Schaden hatten die Stadtverwaltung nun zu einer künstlerischen Aufhübsch-Aktion an der Anlage veranlasst, die von der Mobilen Jugendarbeit begleitet wurde.

Die Graffiti-Aktion fand in Vorbereitung des Großenhainer Sommerfestes statt und sollte den Jugendlichen die Gelegenheit geben, ihren Treffpunkt selbst zu gestalten. Und das taten sie mit viel Elan und Kreativität - selbst bei hochsommerlichen Temperaturen. Die jungen Leute waren diesmal nicht mit Schablonen zugange, sondern konnten die Motive und Schriftzüge vorher selbst entwerfen. Die Basketballer vom SV Motor ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen und verschönerten dabei die Wand hinter der Basketballanlage. Während der zwei Wochen entstanden Bilder, die zum Jugendspielplatz „Pipe“, den Sportarten Skateboard, BMX, Scooter, Basketball und durch ihre Farbwahl zur Stadt Großenhain passen.

Raimo Siegert zeigt sich am Ende zufrieden: „Die jungen Menschen waren mit voller Elan und mit viel Kreativität dabei und haben sich auch ordentlich fordern lassen. Im Ergebnis haben wir dieses Mal eine freiere Gestaltung mit Styles, also Schriftzügen. Wir denken, das passt ganz gut mit der Skateranlage zusammen und fügt sich mit den Stadtfarben ins Gesamtbild ein. Bedanken wollen wir uns bei unseren Partnern, dem Soziokulturellen Zentrum Alberttreff und dem Selectorz, die beide Material zur Verfügung stellten, beim Jugendclub Downstairs, der uns bei den Regentagen seine Räumlichkeiten überließ, und Steffen Klunker alias Suppenmuppe, der für die Verpflegung sorgte.“

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