Willkommen in Walda-Kleinthiemig

Dorfansicht in Walda
Fotograf: Falk Terrey

1994 wurde die Gemeinde Walda-Kleinthiemig ein Ortsteil der Gemeinde Wildenhain und ist seit 2009 ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Großenhain. In Walda-Kleinthiemig leben 544 Menschen (Stand: Dez. 2017).

Walda und Kleinthiemig gehörten nicht immer zusammen. Einst waren es zwei selbstständige Orte. Darum haben beide auch eine unterschiedliche Geschichte. Walda ist der ältere Ort von beiden.

 

Walda
Die Ersterwähnung des Ortes erfolgte 1220 durch den Pfarrer Ruppert de Waldowe. Den Nachweis für das Bestehen einer Wasserburg fand man im Jahre 1254 und 1406 fand man den ersten Bericht über eine Wassermühle. Das Schloss, Rittergut, Dorf und alle Besitzungen gingen 1629 an den Kurfürsten. Erst 1945 wurde der letzte Rittergutsbesitzer enteignet. Der Ortsname wurde von der Adelsfamilie "von Waldow", die aus der Oberpfalz stammen, in den Ort getragen. Aus "Waldow" (1220) wurde 1455 die endgültige Bezeichnung des Ortes "Walda".

Kleinthiemig
Kleinthiemig ist der jüngere Ort, da er 1378 zum ersten Mal als slawische Siedlung erwähnt wurde. Angeblich soll es 1496 in der Dorfgegend einen Goldfund gegeben haben, dies ist aber nicht quellenkundlich belegt. In den Jahren von 1540 bis 1940 gehörte das Dorf kirchlich zu Skassa. Die Bürger hatten ab 1547 Lehn- und Zinspflichten gegenüber dem Kreuzkloster Meißen, dem Rittergut "Promnitz" und dem Schloss Hirschstein. Im Jahr 1558 wurde Kleinthiemig zu Mannlehn der Herren von Köckeritz. Der Dorfname stammt von der slawischen Ortsbezeichnung "Tymenk" (1378) und bedeutet soviel wie Sumpfort. 1692 bildete sich der Dorfname "Kleinthiemig" aus.

Im Zuge der Verwaltungsreform erfolgte Mitte des Jahres 1950 die Zusammenführung beider Orte zur Gemeinde Walda-Kleinthiemig. 1994 wurde die Gemeinde ein Ortsteil der Gemeinde Wildenhain und ist seit 2009 ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Großenhain.

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