Vortrag im Museum Alte Lateinschule über die Großenhainer Widerstandgruppe „Albatros“ 1952

Die schwarz-weiß Fotografie zeigt den Personalausweis eines Mannes, ausgestellt im Jahr 1949.
Foto Dokumentationsstelle Dresden der Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Vor genau 74 Jahren, am 29. April 1952, standen in Potsdam fünf Männer aus Großenhain vor dem sowjetischen Militärtribunal. Grund war ihr Engagement für demokratische Werte und die Liberaldemokratische Partei Deutschlands. Fritz Riebling, Günther Domschke und Joachim Schenk wurden in Moskau erschossen, die anderen inhaftiert. Am Mittwoch, 29. April, 18:00 Uhr, erinnert die Dokumentationsstelle Dresden der Stiftung Sächsischen Gedenkstätten mit dem Vortrag „Die Großenhainer Widerstandsgruppe „Albatros vor Gericht“ an das Ereignis. Die Rostocker Historikerin Dr. Natalja Jeske berichtet über die tragischen Ereignisse bis hin zur Rehabilitation der Opfer 1990. Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert die IG Mahnmal Ergebnisse ihrer langjährigen Erinnerungsarbeit. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

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