Kinderbuchausstellung zu jüdischem Leben mit dem HATiKVA e.V. Dresden
Mit dieser Kinderbuchausstellung wird ein erster Kontakt mit der jüdischen Kultur ermöglicht. Dabei steht die Vielfalt jüdischen Lebens in der Gegenwart im Zentrum und nicht, wie so oft, der Holocaust. Durch die Darstellung jüdischer Kinder als handelnde Subjekte in Kinderbüchern ist ein Kennenlernen über Identifikationsfiguren möglich. Die Ausstellung zielt darauf ab, Jüdinnen und Juden nicht als „die Anderen“ zu betrachten und die jüdische Kultur als Teil der Gemeinschaft zu verstehen. Sie ermöglichst Begegnungen mit jüdischer Kultur durch Geschichten jüdischer Kinder, wodurch diese sichtbar werden.
Freitag, 28.08.2026
625 Jahre Görzig
Ortsteil Görzig, 01561 Großenhain
Samstag, 29.08.2026
30. Internationale Speedskate-Tage
Rollsportzentrum Großenhain (Hohe Str. 29, 01558 Großenhain)
TACHELES: Lesung zur Kinderbuchausstellung, Vortrag und Gespräch mit dem HATiKVA e.V. Dresden
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
10:00 Uhr Buchlesung und Gespräch zur Kinderbuchausstellung
Wie kann man Kindern jüdische Geschichte und Gegenwart vermitteln? Im Rahmen der Veranstaltung werden aktuelle Kinderbücher für 2- bis 10-Jährige zum Thema Judentum vorgestellt, von denen wir glauben, dass sie gut zum Vorlesen und Selbstlesen für Ihre Kinder und Enkel geeignet sind. Einige besonders schöne Stellen lesen wir vor und kommen dann dazu ins Gespräch. Sie können dort auch Ihre Fragen einbringen. Außerdem gibt es unsere ausleihbare Ausstellung zu Kinderbüchern mit jüdischen Hauptpersonen zu sehen.
-kostenfrei-
11:00 Uhr Vortrag „Juden in der DDR“ Dr. Gunda Ulbricht
Gab es eigentlich während der DDR auch in Dresden Juden und wie lebten sie? Zahlreiche Bücher sind inzwischen zum Thema „Jüdisches Leben in der DDR“ erschienen, aber sie kommen zu so gegensätzlichen Ergebnissen bei der Beschreibung und Bewertung des Handelns einzelner Persönlichkeiten, des Verhältnisses zwischen jüdischen Gemeinden und Staat sowie des Antisemitismuspotentials, dass derzeit kein fachliches Standardwerk empfohlen werden kann, das einen nutzbaren Überblick bietet. In der Veranstaltung wird die soziale Lage der Jüdinnen und Juden in Dresden thematisiert, das Problem der Entschädigung und Rückgabe von Eigentum und die Entwicklung der Dresdner Jüdischen Gemeinde.
-kostenfrei-
14:00 Uhr „Alles koscher“ Senioren-Gespräch mit kleiner Verkostung
Das fragt man sich manchmal. Eine kleine Einführung in die jüdische Kultur zeigt, wo das Judentum im ganz normalen Leben vorkommt und auf welchen Grundlagen es beruht. Vielleicht haben Sie auch gehört, dass Juden kein Schweinefleisch essen. Wir möchten auch darüber sprechen und zeigen, was es mit Ihrer Mischpoke auf sich hat, die Sie manchmal ganz meschugge macht. Gelegenheit zum Fragen gibt es natürlich auch.
Alena Baeva - Violine und Leitung Streicher des MDR-Sinfonieorchesters
Georg Philipp Telemann (1681–1767) Konzert A-Dur für Violine, Streicher und Basso continuo TWV 51: A4 (»Die Relinge«)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 –1791) Divertimento D-Dur KV 136
Antonio Vivaldi (1678 –1741) Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) Konzerte für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8
Als Antonio Vivaldi sein Opus 8 unter dem Originaltitel Le Quattro Stagioni 1725 in Amsterdam in Druck gab, fügte er der Sammlung die Erläuterung »Il cimento dell‘armonia e dell’invenzione « – »Der Wettstreit zwischen Harmonie und Erfindung« – bei. Er spielte damit auf zwei Eigenschaften an, ohne die kein Komponist auskommt: melodische Erfindungsgabe und Kenntnis der Satztechnik. Für die »Jahreszeiten«-Konzerte kann man ohne weiteres den Sieg der »invenzione« konstatieren – erfindungsreicher hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Komponist die typischen Szenerien jeder Jahreszeit in Tönen eingefangen. Dies sicherte dem Zyklus eine zeitlose Beliebtheit, die bis heute anhält.
Kontakt: Mitteldeutscher Rundfunk – HA MDR KLASSIK Unger, Norman Augustusplatz 9a 04109 Leipzig
„Babeln - Ein kolumbianisch-jüdischer Abend“ von und mit Max Loeb und Dos Almas
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Max Loeb García nimmt uns mit auf eine musikalische Reise zu seiner Mutter, seiner Groß- und Urgroßmutter. Indem wir ihm auf den Lebenswegen seiner Vorfahren folgen, wird auch das babylonische Nebeneinander der Sprachen hörbar, die seine Familie geprägt haben: das Deutsche, das Spanische, das Jiddische ... Wir begleiten Max in kolumbianische Dörfer, wo seine deutsch-jüdische Familie eine neue Heimat gefunden hat und verbinden uns dabei unbemerkt mit unserer eigenen Geschichte.
In den eigens für dieses Programm geschaffenen Kompositionen führt Max Loeb García Temperament, Melancholie und Lebendigkeit der jüdischen und kolumbianischen Kultur organisch zusammen. Solch eine Musik haben wir noch nie gehört! Doch wie seine Geschichten klingt sie uns seltsam vertraut. Für dieses Herzensprojekt hat Max wunderbare Musiker gefunden, die ihn zum Teil schon lange begleiten…