Das klassische Konzert mit der Elbland Philharmonie Sachsen und einer Lesung des Solisten und Autors Felix Klieser aus seinem Buch "Stell dir vor, es geht nicht, und einer tut es doch"
Musik, die berührt – und eine Geschichte, die inspiriert: Mit Felix Klieser ist einer der außergewöhnlichsten Hornisten unserer Zeit zu Gast bei der Elbland Philharmonie Sachsen. Im Zentrum des Abends steht Richard Strauss’ 2. Hornkonzert – ein Werk voller Klangschönheit und spätromantischer Ausdruckskraft. Doch dieses Konzert ist mehr als ein klassischer Konzertabend: Felix Klieser liest aus seinem Buch „Stell dir vor, es geht nicht, und einer tut es doch“ und gibt persönliche Einblicke in seinen beeindruckenden Lebensweg. Ohne Arme geboren, hat er seinen Traum verwirklicht und zählt heute zu den international gefragtesten Hornisten – ein Beispiel für Mut, Zielstrebigkeit und die Kraft, Grenzen zu überwinden. Ergänzt wird das Programm durch Felix Mendelssohn Bartholdys 5. Sinfonie „Reformation“, die mit ihrer festlichen Klangsprache und tiefen Ausdruckskraft einen eindrucksvolles Finale bildet. Am Pult steht Chefdirigent Hermes Helfricht. Im Anschluss an das Konzert lädt Felix Klieser zur Signierstunde ein; seine Bücher sind vor Ort erhältlich.
Programm Richard Strauss – 2. Hornkonzert Es-Dur TrV 283 Felix Mendelssohn Bartholdy – Sinfonie Nr. 5 „Reformation“ D-Dur/d-Moll op. 107
Solist & Lesung: Felix Klieser (Horn) Dirigent: Hermes Helfricht
Tickets & Infos: Kulturzentrum Großenhain - Tel. 03522-505555 - www.kulturzentrum-grossenhain.de Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
Kurzfilmprogramm zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Veranstalter: Freundeskreis für Demokratie Großenhain in Kooperation mit film.land.sachsen;
Moderation & Gespräch: Barbara Wallbraun, Medienpädagogin und Filmemacherin, und Uli Seis, Regisseur und Produzent für Animationsfilme
Anlässlich des Themenjahres hat der Filmverband Sachsen ein eigenes Programm zusammengestellt, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet. In rund 65 Minuten entfalten die ausgewählten Filme persönliche, künstlerische und gesellschaftliche Annäherungen an Fragen von Erinnerung, Identität und Zugehörigkeit. Zwischen animierten Bildern, dokumentarischen Momenten und pointiertem Spielfilm erzählen sie von den Nachwirkungen der Schoa, von familiären und inneren Konflikten über Generationen hinweg sowie vom Spannungsfeld zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte. Dabei stehen nicht historische Zuschreibungen oder festgelegte Narrative im Vordergrund, sondern subjektive Perspektiven, emotionale Zustände und alltägliche Situationen, die jüdisches Leben in seiner Vielfalt sichtbar machen. Das Programm bewegt sich bewusst zwischen Ernst und Ironie, Abstraktion und konkreter Lebenswirklichkeit und lädt dazu ein, jenseits von Klischees zuzuhören, hinzusehen und ins Gespräch zu kommen. Es versteht sich damit als filmische Einladung, jüdische Kultur nicht nur als historischen Bezugspunkt, sondern als lebendige, gegenwärtige und vielstimmige Realität wahrzunehmen.
Gezeigt werden: „Wir sind wieder da“ / „Compartments“ / „Wie so ein lästiger Regen schweigen kann“ / „Feels Forever“ / „Masel Tov Cocktail“
Eintritt frei; Spenden zur Deckung der Kosten erbeten