Willkommen in Wildenhain

Dorfansicht in Wildenhain
Fotograf: Steffen Peschel

Zum 1. Oktober 2009 wurde die Gemeinde Wildenhain und damit auch Wildenhain selbst in die Große Kreisstadt Großenhain eingemeindet. 460 Einwohner (Stand: Dez. 2018) leben in diesem Ortsteil.

Der erste Nachweis über das Bestehen des Dorfes und Rittergutes durch urkundliche Erwähnungen datiert vermutlich aus dem Jahr 1286. Über die Jahrhunderte hin wurde aus einem Zeugen dieser Erwähnung namens Johannes de Wildenhan, Chorherr zu Sankt Afra der Ortsname "Wildenhain".

Der 30-jährige Krieg wütete Mitte des 17. Jahrhunderts im ganzen Land. Schweden zogen von Leipzig kommend auch über den Landstrich Wildenhain. Durch Kriegshandlungen wurde 1635 die Röderbrücke zerstört, die jedoch bis 1639 wieder aufgebaut wurde. 1637 kam es zu Einquartierungen der Schweden. 1637 steckte ein wütender Trossjunge durch einen Schuss das Haus des Wirtes in Brand. Das Feuer griff über und vernichtet fast alle Häuser und alle schriftlichen Quellen im Ort. Daraufhin verließen viele Überlebende das Dorf. Die Einwohner kehrten jedoch wieder zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts lebten in Wildenhain 225 Menschen, hauptsächlich von der Landwirtschaft.

Nach 1945 war Wildenhain ein kleines Dorf mit 790 Einwohnern. 1994 bildete Wildenhain gemeinsam mit Bauda, Colmnitz und Walda-Kleinthiemig die Gemeinde Wildenhain.

Das ehemalige Klassenzimmer der Dorfschule Wildenhain befindet sich seit 2013 in Großenhain. Im Haus II des W.-v.-Siemens-Gymnasiums laden Schulbänke, Schiefertafeln und Tintenfässer aus Kaisers Zeiten zum Erlebnisunterricht ein.

Information & Kontakt
Städtische Museen Großenhain
Museum Alte Lateinschule
Leitung: Dr. Jens Schulze-Forster
Kirchplatz 4
01558 Großenhain
Tel.: 03522 304-174
E-Mail

www.museum.grossenhain.de

 

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