Stand: 27.08.2020, 15:00 Uhr

Letzte(s) Update(s): Allgemeinverfügungen/Rechtsverordnungen und Kindereinrichtungen/Schulen

Einleitung

SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2, Isolat SARS-CoV-2/Italy-INMI1). Elektronenmikroskopie, Negativkontrastierung (PTA). Maßstab: 100 nm. Quelle: Robert Koch-Institut
Quelle: Robert Koch-Institut

Seit Ende des Jahres 2019 ist ein Ausbruch mit einem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in China bekannt, der in der Region Wuhan zuerst beobachtet wurde und zu Lungenerkrankungen führt. Seitdem hat sich das Virus in vielen Ländern weltweit verbreitet.

Mittlerweile gibt es im Freistaat Sachsen und dem Landkreis Meißen bestätigte Verdachtsfälle.

Situationen sowie rechtliche Maßgaben können sich kurzfristig ändern. Nachfolgend stellen wir Ihnen relevante und möglichst aktuelle Informationen zur Verfügung. Das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen beantwortet Fragen zum Thema Corona-Virus unter folgender Hotline: 03521 7253435

Die Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag, Mittwoch, Donnerstag 08:00 - 15:00 Uhr
Dienstag 08:00 - 18:00 Uhr
Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

Per E-Mail erreichen Sie das Gesundheitsamt unter corona@kreis-meissen.de .

Informationen der Stadtverwaltung Großenhain von A bis Z

Allgemeinverfügungen/ Rechtsverordnungen

Ab 24. Oktober 2020: Neue Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19

Nach den Absprachen vom 15. Oktober zwischen Ministerpräsident Michael Kretschmer und den Vertretern von Sächsischem Städte- und Gemeindetag (SSG) sowie Sächsischem Landkreistag (SLKT), wurde die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst und in einem Umlaufbeschluss am 21. Oktober 2020 vom Sächsischen Kabinett verabschiedet. Diese neue Verordnung tritt am 24. Oktober 2020, 00:00 Uhr in Kraft und gilt bis zum 6. Januar bzw. 25. Januar 2021, 24:00 Uhr.

Ergänzt wurde in § 4 die Verpflichtung im Hygienekonzept einen Ansprechpartner für die Einhaltung und Umsetzung des Hygienekonzeptes, der geltenden Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie die Regeln zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, zu benennen.

Darüber hinaus wurden die Regelungen in § 7 konkretisiert und an die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 14. Oktober 2020 angepasst. Im Einzelnen sind danach die zuständigen kommunalen Behörden verpflichtet in Abhängigkeit vom regionalen Infektionsgeschehen verschärfende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Vorgesehen ist ein zweistufiges System, das auf die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner in einem Landkreis oder Kreisfreien Stadt abstellt.

Ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen muss eine Kontaktnachverfolgung insbesondere in Betrieben der Gastronomie und in Beherbergungsstätten sowie Bildungseinrichtungen stattfinden. Ausgenommen ist der Bereich von Geschäften, Läden und Verkaufsständen. Private Feierlichkeiten sind dann nur noch mit einer Teilnehmerzahl von 25 Personen im öffentlichen und privaten Raum zulässig. Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung ist im öffentlichen Raum an Orten, an denen Menschen dichter oder länger zusammenkommen, anzuordnen. Zudem wird die Teilnehmerzahl von Veranstaltungen im Außenbereich auf 250 Personen und im Innenbereich auf 150 begrenzt. Ausnahmen hiervon können durch ein erneut abgestimmtes Hygienekonzept durch das zuständige Gesundheitsamt genehmigt werden. Schank- und Speisewirtschaften sind von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages zu schließen. Im gleichen Zeitraum wird die Abgabe von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken vollumfänglich untersagt. Im Ergebnis der Anhörung wurde eine Regelung aufgenommen, die das Tagen einer Mund-Nasenbedeckung in Schulgebäuden und auf dem Gelände von Schulen, mit Ausnahme des Unterrichtes, vorsieht.

Ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen werden die oben genannten Maßnahmen weiter verschärft. Insbesondere werden Feiern im Familien und Freundeskreis nur noch mit bis zu 10 Personen erlaubt, das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung wird zusätzlich in öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mit regelmäßigem Publikumsverkehr angeordnet, die Schließung der Schank- und Speisewirtschaften ist bereits ab 22 Uhr vorgesehen und Prostitutionsstätten und ihnen ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Veranstaltungen sind auf eine Teilnehmerzahl von 100 Personen begrenzt, wobei auch hier das zuständige Gesundheitsamt Ausnahmen zulassen kann. Zusätzlich sind sonstige Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum abweichend von § 2 Absatz 2 auf zwei Hausstände oder fünf Personen begrenzt, wenn nicht innerhalb von zehn Tagen der Inzidenzwert von 50 unterschritten wird.

Die Rechtsverordnung gilt vom 24. Oktober 2020, 00:00 Uhr, bis einschließlich 6. Januar (§ 4a der Verordnung bezüglich Weihnachtsmärkten) bzw. 25. Januar 2021, 24:00 Uhr (alle anderen Bestimmungen der aktuellen Verordnung).

Die vollständige Verordnung können Sie HIER nachlesen.

(Quelle: Sächsische Staatskanzlei)

Allgemeine Informationen und Beratungsangebote

BIWAPP-Meldungen für den Landkreis Meißen

BIWAPP ist die kostenlose Smartphone-App zur Warnung und Information der Bevölkerung. Aktuelle Informationen für den Landkreis Meißen können Sie hier nachlesen oder die App direkt aus dem Google Play-Store oder dem App Store auf Ihrem Smartphone installieren.

 

 

 

Informationsangebote zum Corona-Virus

Internetpräsenz des Landkreises Meißen

Hier erhalten Sie aktuelle Medieninformationen zur Situation im Freistaat Sachsen und dem Landkreis Meißen. Der Landkreis veröffentlicht auf seiner Internetseite auch Allgemeinverfügungen im Bezug auf die Corona-Krise.

 

Kontakt zum Gesundheitsamt des Landkreises Meißen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen beantwortet Fragen zum Thema Corona-Virus ab sofort unter folgender Hotline:

 

03521 7253435

 

Die Hotline ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag, Mittwoch, Donnerstag: 8 bis 15 Uhr

Dienstag: 8 bis 18 Uhr

Freitag: 8 bis 12 Uhr

Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Fragen auch per E-Mail an das Gesundheitsamt wenden: corona@kreis-meissen.de

 

 

http://www.kreis-meissen.org/

 

 

 

Webpräsenz des Gesundheitsamtes:

http://www.kreis-meissen.org/15946.html

 

Internetpräsenz des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt informiert über die aktuelle Lage im Freistaat Sachsen, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus und bietet eine Reihe von weiterführenden Informationsmöglichkeiten an, so auch eine kostenfreie Hotline:

 

Hotline (kostenlos):

0800 – 1000 214

https://www.coronavirus.sachsen.de/

 

 

Internetpräsenz des Robert Koch Instituts (RKI)

 

Das RKI stellt auf seiner Seite Antworten zu häufigen Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zur Verfügung.

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

[Quelle: u.a. Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Landratsamt Meißen, erstellt: 27.02.2020, aktualisiert: 25.03.2020]

Ausgangsbeschränkung (FAQs)

Häufige Fragen zu den Ausgangsbeschränkungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens

Die Sächsische Staatsregierung stellt auf Ihrer Internetseite wichtige Frage und Antworten zur Ausgangsperre in einer FAQ-Liste zusammen.

Diese Liste wird ständig aktualisiert.

 

ZUR FAQ-LISTE...

Coronafälle im Landkreis Meißen

Der Landkreis Meißen und das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) veröffentlichen auf ihren Internetseiten regelmäßig die Zahl der laborbestätigten Fälle im Landkreis Meißen.

 

Der Landkreis Meißen veröffentlicht die Coronavirus-Statistiken als Tagesmeldungen unter: http://www.kreis-meissen.org/16190.html. Bitte beachten Sie die dazugehörigen Hinweise.

 

Corona Warn-App

Corona Warn-App

Die Corona-Warn-App steht seit dem 16. Juni zum kostenlosen Download im App Store von Apple bzw. im Google Play Store zur Verfügung. Die App hilft, Infektionsketten schneller und umfassender zu erkennen und effektiv zu unterbrechen. Wenn jeder und jede Einzelne schnell über eine mögliche Infektion durch Kontakt mit einem Infizierten informiert wird, kann sie oder er schnell reagieren und sich und andere schützen. Die Familie, Freunde und das gesamte Umfeld. Die App ist ein wichtiger Beitrag, um die Covid19 Pandemie zu begrenzen. Die App ist kein Allheilmittel. Weiterhin bleiben Abstandhalten, Einhalten der Hygieneregeln und das Tragen der Alltagsmasken die wichtigsten Säulen der Pandemiebekämpfung.

 

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Low-Energy-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Mobilgeräte „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Kriterien, insbesondere zu Abstand und Zeit, erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App aktiv nutzen. Wenn die App installiert ist, prüft sie, ob die Nutzerin/der Nutzer Corona-positiv getestete Personen getroffen hat. Falls das der Fall ist, zeigt die App eine Warnung an. Absolute Transparenz, hohe IT-Sicherheit sowie umfassender Datenschutz und größtmögliche Barrierefreiheit sind wesentliche Merkmale der App. Der Bundesregierung ist es wichtig, dass alle Bürger wissen: Die Nutzung der App ist freiwillig.

 

Die „Corona-Warn-App“ ist ein Projekt im Auftrag der Bundesregierung und wird vom RKI herausgegeben. Basierend auf einer dezentralen Softwarearchitektur, haben Deutsche Telekom und SAP die Anwendung entwickelt. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum CISPA standen den Unternehmen dabei zur Seite. Auch der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik waren von Beginn an an der Entwicklung der Corona-Warn-App beteiligt, sodass die Anwendung die notwendigen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit gewährleistet. Erstmalig und in dieser Form auch einmalig war die breite Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Entwicklung dieser App. Im Sinne einer maximalen Transparenz wurden alle Bestandteile und Codes der App auf der OpenSource-Plattform github veröffentlicht. Darüber hinaus wurde die Community auch zur aktiven Gestaltung und Kritik an den Entwürfen eingeladen. Insgesamt gab es hier bereits knapp eine halbe Million Views.

 

Informationen und die Links zur App erhalten Sie unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app.

 

(Quelle: Bundesregierung)

Einzelhandel/Gewerbe/Gastronomie/Wochenmarkt

Informationen der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung

Informationen für Einzelhändler, Gastronomen, Gewerbetreibende und Unternehmer bezüglich Unterstützungs- und Hilfsangeboten von staatlicher Seite finden Sie auf der Seite der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Großenhain. Bei Fragen können Sie sich gern auch telefonisch oder per E-Mail an Herrn Tom Quenstedt, Wirtschaftsförderer der Stadt Großenhain, wenden:

 

Stadtverwaltung Großenhain
Wirtschaftsförderung
Tom Quenstedt
Tel.: 03522 304-123
E-Mail: wirtschaft@stadt.grossenhain.de

 

Aktuelle Informationen

08.05.2020 | Gesichtsnahe Dienstleistungen wieder möglich

Neben der Öffnung der Friseursalons haben auch die Kosmetikstudios ihre Arbeit wieder aufgenommen. Auch hier gilt, dass die Schutzmaßnahmen oberste Priorität haben.

 

Grundsätzlich müssen die Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung aktualisieren. Als geeignete Schutzmaßnahme für gesichtsnahe Dienstleistungen, müssen Beschäftigte, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu vermeiden, eine Atemschutzmaske, z. B. eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil, tragen. Auf die Hinweise für das richtige An- und Ablegen dieser Masken ist dabei zu achten. Dazu muss auch eine Schutzbrille oder ein Gesichtsschild die Schleimhäute der Augen schützen. Das Tragen von Einmalhandschuhen ist ebenfalls eine grundlegende Anforderung.

 

Für Kosmetiksalons und das Friseurhandwerk sind aufgrund der typischen gesichtsnahen Dienstleistungen besonders strenge Hygiene- und Arbeitsschutzstandards einzuhalten. Weder sind ein Sicherheitsabstand von 1,5 m noch die Bedeckung von Mund und Nase möglich. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte im April mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard entsprechende Empfehlungen für die Arbeitswelt gegeben. Auf dieser Grundlage konkretisieren die Unfallversicherungsträger zurzeit sämtliche branchenspezifischen Standards. Da prinzipiell für alle Arbeitsbereiche geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen sind, ist dieser Prozess sehr aufwändig und dynamisch.
Gerade um die Frage, welcher Schutz für die Beschäftigten angemessen ist, wenn die Kundin oder der Kunde keine Mund-Nasen-Bedeckung trägt, wurde vor dem Hintergrund der Notwendigkeit von Atemschutzmasken für medizinisches Personal lange gerungen.

 

Jeder Kosmetiksalon sollte zudem ein Konzept zur Reinigung von Oberflächen und Arbeitsmitteln haben. Auch eine regelmäßige und gute Lüftung der Räume gehört zu den notwendigen Maßnahmen. Selbstverständlich gilt auch hier, dass Menschen mit Erkältungssymptomen oder erhöhter Körpertemperatur keine Behandlung in Anspruch nehmen können. Das sollte vor dem Termin telefonisch geklärt werden. Zudem ist es ratsam das Bestellsystem so zu gestalten, dass keine Wartezeiten für die Kunden bestehen. Auf die bekannten Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Händedesinfektion durch die Kunden und die Beschäftigten ist zu achten.

 

Gesichtsnahe Dienstleistungen, die Friseursalons anbieten, wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege, waren zunächst nicht gestattet. Unter Beachtung der beschriebenen Schutzvorgaben sind diese Dienstleistungen nun auch hier möglich.

 

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat nun für die Kosmetikbranche einen »SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Kosmetikstudios« veröffentlicht, der detaillierte Empfehlungen gibt

 

(Quelle: SMWA)

__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

29.04.2020 | Öffnung der Kosmetiker in Vorbereitung - Hygiene für Kunden und Beschäftigte steht an erster Stelle

Das sächsische Kabinett hat sich in seiner gestrigen Sitzung über das Vorgehen und Grundlinien in Bezug auf die weitere Öffnung von Dienstleistungsbereichen verständigt. Morgen (30.04.2020) sollen entsprechende Beschlüsse formal gefasst werden.

 

Neben Friseursalons sollen z. B. auch Kosmetiksalons, Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios wieder ihre Leistungen anbieten dürfen. Auch für sie gilt ein strenger hygienischer Standard. Speziell für den Schutz der Beschäftigten in Pandemiezeiten wurde durch die Bundesregierung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Alle gesichtsnahen Dienstleistungen, bei denen nicht beide Seiten – Kundschaft und Beschäftigte – eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind hier besonders gefordert.

 

Unter welchen Rahmenbedingungen Möbelhäuser, Shoppingcenter und Kaufhäuser wieder öffnen dürfen, steht noch unter Vorbehalt der Gespräche der Länderchefs mit dem Bund und soll auf der Kabinettssitzung am Donnerstag erörtert werden. Hier ist bundesweit eine einheitliche Regelung notwendig, dies betrifft unter anderem auch die bestehende 800 qm Regelung.

 

Friseure können ihre Salons ab Montag, dem 4. Mai, wieder öffnen und dürfen die meisten ihrer Dienstleistungen wieder anbieten. Auch Fußpfleger und Nagelstudios können unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen der Allgemeinverfügung des SMS und o.g. Arbeitsschutzmaßnahmen (z.B. Einmal-Handschuhe, Mund-Nase-Bedeckung, Lüftung des Raumes) ihre Arbeit aufnehmen. Für Kosmetiksalons bedeutet dies, sie dürfen ebenfalls ab Montag öffnen. Aber aufgrund der besonderen Hygiene- und Arbeitsschutzstandards sind gesichtsnahe Dienstleistungen erst ab der 20. Kalenderwoche möglich. Bis dahin werden die branchenspezifischen verbindlichen Vorgaben konkretisiert. Ebenso wird dann entschieden, wie die gesichtsnahen Dienstleistungen für Friseure möglich sind. Das SMWA und die Vollzugsbehörde des Arbeitsschutzes arbeiten hier eng mit der zuständigen Berufsgenossenschaft zusammen.

 

(Quelle: SMWA)

__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

24.04.2020 | Friseursalons dürfen ab 4. Mai wieder öffnen (Auszug aus einer Pressemitteilung)

Ab Montag, dem 4. Mai dürfen Friseure ihre Salons wieder öffnen und die meisten ihrer Dienstleistungen wieder anbieten. Voraussetzung für die Lockerung dieser Corona-Schutzmaßnahme ist die Einhaltung von verbindlichen Schutzmaßnahmen. Dazu zählt unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowohl auf Seiten der Friseurinnen und Friseure als auch auf Seiten der Kundschaft. Außerdem soll in den Betrieben ein ausreichender Abstand zwischen den Menschen sichergestellt werden - etwa indem die Anzahl der Arbeitsplätze begrenzt wird. Beim Betreten des Salons müssen sich Kundinnen und Kunden die Hände waschen oder desinfizieren und bei jedem Kunden und jeder Kundin sind die Haare zu waschen. Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht gestattet. Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer Infektion der Atemwege oder Fieber sollen sich generell nicht im Friseursalon aufhalten. Zudem sollen Kunden ihre Kontaktdaten bei den Friseursalons hinterlassen. So könnten Infektionsketten nachvollzogen werden.

 

Die einzuhaltenden Hygienevorschriften ergeben sich aus einem verbindlichen Arbeitsschutzstandard der zuständigen Berufsgenossenschaft (BGW – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege). Er basiert auf dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die BGW berät Friseurinnen und Friseure zu den verbindlichen Regeln und kontrolliert auch deren Einhaltung vor Ort.

 

(Quelle: SMWA)

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

17.04.2020 | Kabinett beschließt Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens (Auszug aus der Pressemitteilung)

Im Freistaat Sachsen gelten ab kommendem Montag (20. April 2020) leicht gelockerte Beschränkungen im öffentlichen Leben.

 

Wesentliche Lockerungen der bisherigen Maßnahmen sind der Wegfall der Ausgangsbeschränkungen. Es ist künftig erlaubt, die eigene Wohnung auch ohne triftigen Grund zu verlassen.

 

Untersagt bleiben weiterhin Veranstaltungen und Ansammlungen jeglicher Art. Im Einzelfall können jedoch auf Antrag Ausnahmegenehmigungen durch die zuständigen Landkreise oder kreisfreien Städte erteilt werden. Zudem können Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen mit bis zu 15 Besuchern stattfinden. Geschlossen bleiben jegliche Einrichtungen und Angebote für den Publikumsverkehr. Ausgenommen sind unter anderem nur staatliche und freie Schulen zum Zweck der Prüfungsvorbereitung, Hochschulen und die Berufsakademie, Fachbibliotheken und Archive, Bildungseinrichtungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Kitas zur Notbetreuung.


Eine Öffnung ist weiterhin für Einzelhandelsgeschäfte für Lebensmittel und für Waren der täglichen Grundversorgung erlaubt. Zudem können weitere Ladengeschäfte des Einzelhandels jeder Art bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern geöffnet werden. Unabhängig von der Fläche zulässig ist die Öffnung von Ladengeschäften von Handwerksbetrieben, Tankstellen, Autohäusern, Fahrradläden, Kfz- und Fahrradwerkstätten sowie einschlägigen Ersatzteilverkaufsstellen, selbstproduzierenden und selbstvermarktenden Baumschulen und Gartenbaubetrieben, Läden für Tierbedarf sowie von Garten- und Baumärkten. Einkaufszentren bleiben weiterhin geschlossen. Erlaubt ist dort wie bisher nur die Öffnung von Geschäften des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung sowie von Läden, die über einen separaten Kundeneingang von außen verfügen.


Untersagt bleibt die Öffnung von Gastronomiebetrieben jeder Art sowie Hotel- und Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken. Ebenso ist der Betrieb von Dienstleistungsbetrieben mit unmittelbarem Kundenkontakt untersagt - mit Ausnahme notwendiger medizinischer Behandlungen.

(Quelle: SMS)
____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

02.04.2020, 08:00 Uhr | Großenhainer Wochenmarkt hat wieder geöffnet

 

Ab Donnerstag (02.04.2020) öffnet der Großenhainer Wochenmarkt wieder für Regionalerzeuger.

 

Kunden werden gebeten, bei ihrem Besuch des Wochenmarktes die Verhaltensempfehlungen und Abstandregelungen einzuhalten.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

31.03.2020, 21:00 Uhr | Allgemeinverfügung "Verbot von Veranstaltungen" wurde überarbeitet

 

Mit dem Inkrafttreten der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung tritt die Allgemeinverfügung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 22. März 2020, Az. 15-5422/10 (Vollzug des Infektionsschutzgesetzes Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie - Ausgangsbeschränkungen) außer Kraft. Außerdem wurde die Allgemeinverfügung »Vollzug des Infektionsschutzgesetzes – Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie – Verbot von Veranstaltungen« vom 20. März 2020 überarbeitet und tritt in ihrer aktuellen Fassung am 1. April 2020 in Kraft und am 20. April 2020, 0 Uhr, außer Kraft. Die überarbeitete Fassung können Sie HIER nachlesen, die Anlage finden Sie HIER.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

31.03.2020, 09:00 Uhr | Mobile Verkaufsstände können ab Mittwoch öffnen

 

Mobile Verkaufsstände unter freiem Himmel und in Markthallen, die dem Verkauf von Lebensmitteln, selbst erzeugten Gartenbau- und Baumschulerzeugnissen sowie Tierbedarf dienen, dürfen ab Mittwoch (1.4.) in Sachsen öffnen.

Die Stadtverwaltung Großenhain steht mit der zuständigen Marktgilde in Kontakt, um mit dieser abzustimmen, ob und ab wann ein Wochenmarkt durchgeführt werden kann.

——————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————

26.03.2020, 12:00 Uhr | Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für März/April – noch heute, beantragen!

 

Alle von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen können sich kurzfristig die Sozialversicherungsbeiträge für die Monate März und April 2020 stunden lassen.
Achtung: Um die Beiträge für März noch stunden zu lassen, müssen sich die betroffenen Unternehmen bis spätestens am Donnerstag, den 26.3., formlos unter Bezug auf Notlage durch die Corona-Krise und Paragraf § 76 SGB IV direkt an ihre jeweils zuständigen Krankenkassen wenden, die ihre Sozialversicherungsbeiträge erhebt. Antrag Stundung Krankenkassenbeiträge

——————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————

24.03.2020, 16:00 Uhr | Wochenmärkte müssen schließen

 

Wochenmärkte sind seit dem 23.03.2020 von den Ausgangsbeschränkungen betroffen und deshalb ist deren Durchführung nicht mehr möglich. Auf Wochenmärkten ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Passanten nicht möglich. Zudem werden Wochenmärkte intensiv auch von älteren Menschen frequentiert. Mit der Allgemeinverfügung »Veranstaltungen« vom 20.03.2020 war die Durchführung noch erlaubt. Allerdings wurde diese Erlaubnis mit der Allgemeinverfügung »Ausgangsbeschränkung« vom 22.03.2020 zum Schutze der Bevölkerung eingeschränkt.

——————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————

23.03.2020, 20:00 Uhr | Baumschulen und Gartenbaubetriebe dürfen weiterhin öffnen

 

Selbst produzierende und vermarktende Baumschulen und Gartenbaubetriebe dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Dies ist heute (23.03.2020) seitens der Staatsregierung mit Blick auf die gestrige Allgemeinverfügung und die weiteren Einschränkungen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zur Eindämmung der Corona-Pandemie konkretisiert worden. (Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft)

——————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————————

20.03.2020, 21:00 Uhr | Badeanstalten, Friseure, Bau- und Gartenbaumärkte sowie Gaststätten müssen schließen

 

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Staatsregierung heute (20.03.2020) weitere Maßnahmen getroffen. Nachdem bereits in der letzten Woche Schulen und Kitas geschlossen, Veranstaltungen verboten sowie der Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe eingeschränkt wurde, wurden heute weitere Verschärfungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes beschlossen.

Die Allgemeinverfügung vom 18. März wird weiter verschärft. Zu den Geschäften und Einrichtungen, die jetzt geschlossen werden müssen, gehören nun auch Badeanstalten, Friseure, Bau- und Gartenbaumärkte. In den Geschäften, die öffnen dürfen, müssen die Auflagen zur Hygiene eingehalten werden. Dazu gehören u. a. ausreichende Waschgelegenheiten und Desinfektionsmittel für das Personal, die regelmäßige Desinfektion von Einkaufswagen, Kassenbändern in kurzen Abständen, das Verbot von Selbstbedienung bei offenen Backwaren, Steuerung des Zutritts zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker dürfen ihrer Tätigkeit nur dann nachgehen, wenn diese ohne Publikumsverkehr stattfindet. Gaststätten sind zu schließen. Ausgenommen sind Personalrestaurants und Kantinen in der Zeit zwischen 6 und 18 Uhr, wenn sie die Hygieneauflagen erfüllen. Gaststätten ist zwischen 6 und 20 Uhr ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt bzw. ein Liefer- und Abholservice ohne zeitliche Beschränkung.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie HIER nachlesen.

"Großenhainer Zehner" wird zum Stadtgutschein

Großenhainer Zehner
Foto: Stadtverwaltung Großenhain

Viele Großenhainer fragen sich aktuell, was sie zu Ostern verschenken sollen. Des Weiteren erreichen den Citymanager regelmäßig Anrufe, wie man von einzelnen Händlern und Dienstleistern, trotz geschlossener Geschäfte, Gutscheine erhalten kann. In dieser aktuell schweren Zeit hat sich die Fördergemeinschaft „Großenhain aktiv“ e.V. Gedanken gemacht, wie sie den Händlern und Kunden helfen kann. Dabei ist folgende Idee entstanden:

 

Der Großenhainer Zehner soll als „Stadtgutschein“ aufgebaut werden. Dieser ist dann nicht nur in Mitgliedsgeschäften, sondern auch in allen anderen Geschäften, die sich beteiligen, einlösbar. Jeder Kunde, der noch Ostergeschenke sucht, kann einen „Gutschein“ in Form des GRH-Zehners verschenken. Die Aktion ist vorerst zeitlich bis zum März 2021 befristet.

 

Zum Großenhainer Zehner finden Sie weitere Informationen unter: https://einkaufen-in-grossenhain.de/der-grossenhainer-zehner-eine-regionale-besonderheit/

 

Der "Großenhainer Zehner" ist aktuell in folgenden Geschäften erhältlich:

 

  • Schuhmacher Peter Söhnel, Dresdner Str. 23

 

  • Zoohandlung Peter Proschwitz, Dresdner Str. 6

 

  • Naumann Post-Lotto-Schreibwaren, Berliner Straße 11

 

Freizeit, Kultur und Spielplätze

Freizeit- und Kultureinrichtungen

Seit dem 15. Mai dürfen im Freistaat Sachsen wieder Gastronomie- und Tourismusbetriebe öffnen. Bedingung dafür ist ein individuelles Hygienekonzept. Für den Bereich Gastgewerbe und Tourismus hat der DEHOGA Sachsen eine entsprechende Hilfestellung und Checkliste erstellt. Die zuständige kommunale Behörde kann die Hygienekonzepte der Betriebe und deren Einhaltung überprüfen.

Öffnen konnten zudem weitere Kultureinrichtungen, wie Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser. Hierfür ist ebenfalls ein Hygienekonzept erforderlich, was von der zuständigen kommunalen Behörde genehmigt werden muss.

(Quelle: Sächsische Staatsregierung)

Folgende Einrichtungen in Großenhain sind geöffnet/noch geschlossen:

Folgende Einrichtungen in Großenhain sind geöffnet:

die Karl-Preusker-Bücherei

 

das Museum Alte Lateinschule
(Öffnungszeiten : Ab dem 02.06.2020 gelten die normalen Öffnungszeiten. Dienstag bis Freitag von 09:30 Uhr bis 16:00 Uhr, Sonntag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr.)

 

das Bauernmuseum Zabeltitz
(Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10:00 -12:30 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr; Sonntag 14:00 -17:00 Uhr)

 

die Begegnungsstätte der Stadtverwaltung
(ab 2. Juni)

 

die Zabeltitz-Information
(ab 31.05.2020, geöffnet immer Dienstag von 10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr   sowie Donnerstag, Freitag, Sonntag und Feiertage von 12:00 – 17:00 Uhr)

 

das Soziokulturelle Zentrum Alberttreff
(ab 1. Juni 2020)

 

das NaturErlebnisBad Großenhain
(Saisonstart am 1. Juni)

 

die Kulturzentrum Großenhain GmbH
(Kasse ab 2. Juni wieder geöffnet)

 

die Filmgalerie Großenhain

 

Veranstaltungen

Seit dem Inkrafttreten der Corona-Schutz-Verordnungen des Freistaates Sachsen unterliegen (öffentliche) Veranstaltungen hohen Sicherheits- und Hygiene-Auflagen, um Besucher und Teilnehmer vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen.

Bereits im Frühjahr und Sommer mussten eine ganze Reihe geplanter Veranstaltungen abgesagt werden. In Abwägung aller Argumente und unter Berücksichtigung der geltenden Auflagen sind auch folgenden Veranstaltungen leider von einer Absage betroffen:

 

  • das Hubertusfest am 27. September
  • der 25. Großenhainer Bauernmarkt am 4. Oktober

 

Spielplätze

Großenhains Spielplätze öffnen ab 4. Mai schrittweise wieder - Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden 

 

Seit Montag, 4. Mai, sind die meisten der 45 städtischen Spielplätze wieder geöffnet. Die Stadt Großenhain begrüßt die neue Regelung des Landes: „Bewegung und Spielen an der frischen Luft sind wichtig für Kinder und Jugendliche. Die Möglichkeiten dafür waren seit vielen Wochen stark eingeschränkt. Nun wird das achtsame Nutzen von Spielplätzen Teil der neuen Normalität während der Pandemie. Eltern haben die besondere Verantwortung, auf die Umsetzung der Spielplatz-Regeln zu achten. So können sie die Nutzung von Spielplätzen ermöglichen und zugleich verhindern, dass sich Kinder mit dem Corona-Virus anstecken und es dann weiterverbreiten“, betont Matthias Schmieder, Geschäftsbereichsleiter Stadtkultur und Ordnung. Seit gestern entfernen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Stück für Stück die Verbotsschilder an den Spielplätzen, schließen Tore auf und bringen Hinweisschilder für Verhaltensregeln an. Über die Freigabe der weiteren Spielplätze, insbesondere in Wohnanlagen, entscheiden die Eigentümer. Auch dort gelten gegebenenfalls die vom Gesundheitsamt vorgegebenen Regeln.

 

Für die Nutzung der Spielplätze gelten folgende Bestimmungen, für deren Einhaltung vor Ort Eltern und Aufsichtspersonen verantwortlich sind: 

  1. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist immer einzuhalten, auch beim Spielen. Spielgeräte dürfen nur dann gemeinsam genutzt werden, wenn der Mindestabstand gewahrt ist. Sonst nacheinander und so, dass jedes Kind an die Reihe kommt.
  2. Den Spielplatz darf nur betreten, wer keine Symptome hat, die auf COVID-19 hindeuten. Dazu gehören zum Beispiel Husten, Fieber oder Halsschmerzen. 
  3. Der Kontakt zu Risikogruppen ist zu vermeiden. Zu Risikogruppen zählen Personen über 60 Jahre und Personen mit einer Vorerkrankung. 
  4. Nach dem Spielen sind Gesicht und Hände gründlich zu waschen. Für die Hände gilt: mindestens 20 Sekunden mit Seife und Wasser reinigen.

 

Auf Spielplätzen wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeraten. Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und so andere schützen. Kinder können eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn es altersgerecht möglich ist. Darüber entscheiden die Eltern.  

 

Einige Großenhainer Spielplätze wie im Stadtpark, an der Faunhöhe oder dem Rostiger Weg sind besonders beliebt. Auf diese wird das Ordnungsamt verstärkt achten, damit sie nicht überfüllt sind. Um eine Überfüllung von vornherein zu minimieren, wird der Wasserspielbereich im Stadtpark bis auf weiteres nicht aktiviert. Eltern und Kinder sollten sich am besten schon jetzt Alternativen suchen, falls ein Spielplatz stark frequentiert sein sollte. Im „Spielplatzplan“ unter www.grossenhain.de/spielplaetze.html sind alle öffentlichen Spielplätze eingezeichnet. Hier finden sich auch Informationen zur Ausstattung und Eignung für bestimmte Altersgruppen. Darüber hinaus sollten ausdrücklich auch die Park- und Grünanlagen der Stadt genutzt werden, um Kindern und Jugendlichen Spaß und Bewegung an der frischen Luft zu ermöglichen. Gegenseitige Rücksichtnahme und die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sind auch hier unerlässlich, damit alle gesund bleiben. 

Hilfsangebote

Angebote der Begegnungsstätte der Stadtverwaltung

Die Begegnungsstätte der Stadtverwaltung bietet aufgrund der Corona-Auswirkungen ab sofort Hilfestellungen für alleinstehende Seniorinnen und Senioren an. Dazu gehören u.a. eine mobile Mittagessenversorgung zum Selbstkostenpreis, Besorgungen und Einkäufe, Dienstbotengänge (Apotheken usw.). Bürgerinnen und Bürger, die diese Leistungen gern kostenfrei in Anspruch nehmen möchten, wenden sich bitte montags bis freitags, in Zeit von 09:00 bis 11:00 Uhr, an die Begegnungsstätte unter Tel: 03522 38182 oder hinterlassen eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Die Mitarbeiterinnen werden sich schnellstmöglich melden. Einwohnerinnen und Einwohner aus Zabeltitz und Umgebung können sich telefonisch unter 03522 304-277 an Martina Heinze in der Zabeltitz-Information wenden. Frau Heinze ist dienstags, donnerstags und freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Zabeltitz-Information telefonisch erreichbar.

Großenhainer Tafel geöffnet

Logo Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH

Die Großenhainer Tafel bietet Bedürftigen, u.a. auch Empfängern von Kurzarbeiter-Geld, Lebensmittel zur Abholung an.

Die Ausgabe erfolgt zu folgenden Zeiten im Gelände Auenstraße 15 in Großenhain:

 

mittwochs von 11:00 bis 12:00 Uhr und freitags von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr.

 

Hinweis:
Es müssen sämtliche Hygienehinweise der öffentlichen Stellen sowie die Aushänge der Tafel Großenhain beachtet und eingehalten werden, dazu zählen insbesondere ein Mindestabstand von 1,50 bis 2,00 Meter, nur eine Person pro Haushalt in der Lebensmittelausgabe und das Befolgen aller Anweisungen des Personals, um der besonderen Situation gerecht zu werden.

Andere Hilfsangebote

Angesichts der aktuellen Krise wachsen auch Hilfsbereitschaft und Solidarität in der Bevölkerung. Menschen, die Ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Personen unterstützen möchten, bspw. bei der Erledigung von Einkäufen und Besorgungen, finden nachfolgend Angebote, die diese Hilfsleistungen koordinieren und unterstützen:

Auswahl:

Lokale Angebote
  • Begegnungsstätte der Stadtverwaltung Großenhain

   Unterstützungsangebote für alleinstehende Seniorinnen und Senioren

   Telefon: 03522-38182 - täglich 9-11 Uhr

 

  • Kirchspiel Großenhainer Land „❤️ zählt!“

    Das Netzwerk „❤️ zählt!“ bietet an, für Sie einzukaufen - kostenfrei.

    Telefon: 0177 - 566 82 57

Überregionale Angebote

 

 

 

Hygieneauflagen

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus festschreibt. Diese Anordnung, die für verschiedene Bereiche Gültigkeit hat, können Sie HIER nachlesen.

Information der Stadtverwaltung - Besucherverkehr, Ansprechpartner

Wiederaufnahme des allgemeinen Besucherverkehrs im Rathaus Großenhain

Ab Montag, 25.05.2020, ist das Rathaus Großenhain wieder für den regulären Besucherverkehr, unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln, geöffnet.  Es gelten damit die gewohnten Sprech- und Öffnungszeiten:

 

Sprechzeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 09:00 – 12:00 Uhr
Dienstag 13:30 – 18:00 Uhr
Donnerstag 13:30 – 16:00 Uhr

Einwohnermeldeamt:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 09:00 – 12:00 Uhr
Dienstag 13:30 – 18:00 Uhr
Donnerstag 13:30 – 16:00 Uhr
jeden 1. Samstag im Monat 09:00 – 12:00 Uhr

Alle Rathaus-Besucher müssen einen geeigneten Mund-Nasen-Schutz beim Betreten des Gebäudes und während des Aufenthaltes tragen. In Bereichen mit Besucherverkehr (Eingangs- und Wartebereiche, Treppenhaus, öffentliche Toiletten, Fahrstuhl etc.) gibt es zusätzliche Hygienevorkehrungen. Besucher werden außerdem gebeten, auf die Abstandsregeln zu achten und Warteschlangen zu vermeiden. Schrittweise werden auch Beratungstätigkeiten Dritter wieder im Rathaus angeboten. Die Durchführung ist vom Anbieter abhängig und erfolgt unter Wahrung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln.

Kindereinrichtungen und Schulen

Ab 31. August: Neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schulen

Am 31. August 2020 tritt die neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie in Kraft. Sie gilt bis zum 21. Februar 2021.

 

Allgemeine Bestimmungen
Der Zugang zu Schulen und Kitas ist Personen nicht gestattet, die nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert sind oder mindestens ein Symptom erkennen lassen, das auf eine SARS-CoV-2-Infektion hinweist oder innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Person persönlichen Kontakt hatten. Gleiches gilt nun auch für Personen, die sich in den vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keinen negativen Corona-Test vorlegen können. Die bisher geltenden und eingeübten Hygieneregeln können beibehalten werden.

 

Was für Schulen gilt
Der Schulbetrieb findet unter Pandemiebedingungen statt. Es besteht Schulbesuchspflicht. Eltern und andere externe Partner können in die Schulen. Schulische Veranstaltungen sind unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen zulässig.

 

Eltern und externe Partner sind grundsätzlich verpflichtet, während ihres Aufenthaltes auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Schulleitung empfiehlt, dass ein ausreichender Abstand zwischen Personen auf dem Schulgelände soweit als möglich eingehalten wird. Wer in Schulgebäuden oder auf dem übrigen Schulgelände keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen hat, ist verpflichtet, eine solche Bedeckung zumindest bei sich zu führen. Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des Unterrichts auf dem Schulgelände kann im Hygieneplan der Schule geregelt werden.

 

Zur Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten ist täglich zu dokumentieren, welche einrichtungsfremden Personen sich während der Unterrichtszeit oder einer schulischen Veranstaltung in einem Schulgebäude länger als fünfzehn Minuten aufgehalten haben.

 

Was für Kitas gilt
Eltern sind verpflichtet, täglich gegenüber der Einrichtung schriftlich zu erklären, dass ihr Kind kein typisches Symptom der Krankheit Covid-19 (Fieber, Husten, Durchfall, Erbrechen oder allgemeines Krankheitsgefühl) aufweist. Wird die Erklärung nicht vorgelegt, wird das Kind an diesem Tag nicht in Betreuung genommen. Eltern müssen während des Aufenthaltes in Gebäuden der Einrichtung und auf dem übrigen Einrichtungsgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten.

 

Was für Horte gilt
Eine schriftliche Erklärung über den Gesundheitszustand des dort betreuten Kindes müssen Eltern nicht abgeben. Einrichtungsfremde Personen müssen grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung in der Einrichtung tragen.

 

Sie können die Allgemeinverfügung HIER nachlesen.

 

Das Musterformular zur Gesundheitsbestätigung können Sie HIER herunterladen.

 

Das Musterformular zur Kenntnisnahme der Allgemeinverfügung können Sie HIER herunterladen.

 

(Quelle: SMK)

Elternbeiträge

Für den Zeitraum vom 18.03.2020 bis 17.04.2020 wurde die Erhebung der Elternbeiträge ausgesetzt.

Ab dem 20.04.2020 werden Elternbeiträge wieder erhoben, wenn Kinder im Rahmen der sogenannten Notbetreuung in den Einrichtungen und der Kindertagespflege betreut werden. Der Elternbeitrag wird erhoben, egal ob eine wochenweise oder nur eine tageweise Betreuung erfolgte. Der überzahlte Anteil für März (für den befreiten Zeitraum 18.03.-31.03.2020) wird mit dem Anteil von April (Zahlungspflicht ab 20.04.-30.04.20) verrechnet. Für den Monat April ist für Kinder in der Notbetreuung somit kein Elternbeitrag fällig.

Ab dem 01.05.2020 werden wieder für die Kinder die Elternbeiträge laut gültiger Elternbeitragssatzung der Stadt Großenhain erhoben, die sich ab Mai 2020 in der Notbetreuung befinden.

Mit der Öffnung der Tagespflegestellen zum 04.05.2020 und der Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen zum 06.05.2020 entfällt für diese Kinder die Notbetreuung und es kann wieder das reguläre Betreuungsangebot entsprechend des Betreuungsvertrages in Anspruch genommen werden. Aus diesem Grund besteht ab Mai wieder Beitragspflicht. Unabhängig davon, ob die Betreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. Der überzahlte Anteil für März wird mit dem Monatsbeitrag vom Mai (Zahlungspflicht ab 04.05. bzw. 06.05.2020) verrechnet. Für Kinder in der Tagespflege und die 4. Klasse im Hort ist im Mai somit der hälftige Elternbeitrag fällig.

Für Familien, deren Kinder bis zum 17.05.2020 nicht in einer Einrichtung betreut werden konnten, wurde die Erhebung der Elternbeiträge für den gesamten Zeitraum vom 18.03.2020 bis 17.05.2020 ausgesetzt. Die Stadt Großenhain hat dies mit dem Erlass des Elternbeitrages für den Monat Mai umgesetzt. Der überzahlte Anteil für den Monat März wird mit dem Anteil von Mai (Zahlungspflicht ab 18.05.-31.05.20) verrechnet. Die Elternbeitragspflicht beginnt somit wieder ab Juni 2020.

Bei Fragen können Sie sich gern an die Stadtverwaltung, SG Kitas, Schulen und Sport, unter 03522 304-214/-215 wenden.

Mund-Nasen-Schutz

Information des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

24.04.2020_Informationen des SMS zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen.pdf (170,3 KiB)

Allgemeine Informationen

Es gibt keine allgemeine Maskenpflicht. Es wird jedoch dringend empfohlen, im öffentlichen Raum eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen, und Mund und Nase durch einen einfachen Mundschutz oder beispielsweise durch ein Tuch oder einen Schal abzudecken. Dadurch kann insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen für sich und andere das Risiko von Infektionen reduziert werden. Eine Mund-Nasenabdeckung muss jedoch bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und in Ladengeschäften getragen werden. Verstöße sind nicht bußgeldbewehrt.

 

Kinder müssen nur dann eine Mund-Naseabdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind. Wann ein Kind dazu in der Lage ist, entscheiden die Eltern. Eine Altersgrenze wird nicht vorgegeben. Verstöße sind nicht bußgeldbewehrt.

 

Menschen mit Behinderungen und diejenigen Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind. Die Vorlage des Schwerbehindertenausweises bzw. eine entsprechende ärztliche Bescheinigung genügt hier als Nachweis. Verstöße sind nicht bußgeldbewehrt.

 

(Quelle: SMS)

 

Öffentlicher Personennahverkehr

16.04.2020 |  Angebot im S-Bahn- und regionalen Busverkehr wird erhöht

Ab Montag, dem 20. April, öffnen Sachsens Schulen schrittweise für Zehntklässler und Abiturienten. Nach den Osterferien gehen die Unternehmen im VVO auch von leicht steigenden Pendlerzahlen aus. Die Busunternehmen sowie die S-Bahn Dresden setzen daher wieder mehr Züge und Busse ein.

 

Die Regionalverkehrsunternehmen in den Landkreisen Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen fahren ab Montag nach den gewohnten Fahrplänen für Schultage. Die Busse von Müller Bus, der Regiobus Oberlausitz, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und der Verkehrsgesellschaft Meißen stellen damit die Linienfahrten zu den Schulen und wichtige Pendlerfahrten sicher. Freigestellte Schülerverkehre, die ausschließlich die Grundschulen anbinden, verkehren vorerst noch nicht. Detaillierte Informationen dazu gibt es auf den Internetseiten der Verkehrsunternehmen.

 

Die S-Bahn-Linie S 2 fährt ab 20. April montags bis freitags wieder planmäßig zwischen dem Dresdner Flughafen und Pirna. Dies entlastet die S-Bahn S 1 im Elbtal und verbessert die Anbindung der Gewerbegebiete im Dresdner Norden. Alle anderen Anpassungen bleiben bestehen.  

 

In Dresden und Hoyerswerda bleiben die bestehenden Grundfahrpläne in Kraft: In der Landeshauptstadt gilt auf den wichtigen Linien ein 15-Minuten-Takt, in Hoyerswerda ein Stundentakt, der zum morgendlichen Schulbeginn um eine zusätzliche Fahrt der Linie 1 verstärkt wird.

 

Die Schmalspurbahnen und die Kirnitzschtalbahn bleiben ebenso wie die Fahrradbusse, regionale Nachtbusse und Freizeitlinien außer Betrieb. Die Dresdner Bergbahnen fahren nach dem Winterfahrplan. Als Alternative zum Schülerzug auf der Lößnitzgrundbahn können die Gymnasiasten unter anderem die Buslinien 477 und 475 der VGM mit Umstieg in Boxdorf nutzen.  

 

Zur weiteren Eindämmung des Virus bittet der VVO alle Fahrgäste, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu notwendigen Hygienemaßnahmen und dem Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes zu folgen.

 

Die aktualisierten Daten werden derzeit in die Fahrplanauskünfte eingearbeitet. Detaillierte Informationen erhalten die Fahrgäste bei den Unternehmen unter www.bahn.de, www.dvb.de, www.regiobus-bautzen.de, www.rvsoe.de, www.vgh-hy.de, www.vg-meissen.de sowie beim Verkehrsverbund unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline 0351/852 65 55.

(Quelle: PM des VVO)

Verdienstausfall

Verdienstausfälle wegen Kinderbetreuung können entschädigt werden

Die Landesdirektion Sachsen nimmt ab dem 31. März 2020 Anträge auf Entschädigung wegen Verdienstausfall entgegen, wenn die Kinderbetreuungseinrichtung oder Schule wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurde. Die Entschädigung wird gewährt, wenn die Sorgeberechtigten ihrer Tätigkeit infolge der Schließung nicht weiter nachgehen konnten und für die Kinder eine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit nicht verfügbar ist.

 

Die Entschädigung wird für die zu betreuenden Kinder gewährt, wenn diese das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Die Erstattung kann jedoch auch erfolgen, wenn das zu betreuende Kind älter als zwölf Jahre ist, aber behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

 

Die Entschädigung ist auf längstens sechs Wochen beschränkt. Sie erfolgt in Höhe von 67 Prozent des Netto-Arbeitsentgeltes. Für einen vollen Monat jedoch wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt. Im Übrigen kann pro Familie nur ein Antrag gestellt werden.

 

Vom Beginn der siebenten Woche an wird die Entschädigung in Höhe des Krankengeldes gewährt.

 

Die Entschädigung kann u.a. durch Zuverdienste aus Ersatztätigkeiten oder Leistungen der Arbeitslosenversicherung in ihrer Höhe gemindert werden.

 

Alle Details zur Antragstellung sowie die erforderlichen Antragsformulare finden sich auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen im Portal »Inneres, Soziales und Gesundheit«, Bereich Infektionsschutz.

 

(Quelle: Landesdirektion Sachsen, PM vom 31.03.2020)

Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander

Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander

16_03_2020_Verhaltensempfehlungen der BZgA.pdf (1,6 MiB)

Ver- und Entsorger

Information des Zweckverbandes ZAOE

Der ZAOE setzt alles daran, die öffentliche Müllabfuhr (Einsammeln von Rest- und Bioabfall sowie PPK) weiterhin abzusichern. Dazu hat der Verband für einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Heimarbeitsplätze eingerichtet. Somit werden die Kontakte untereinander minimiert und der Geschäftsbetrieb abgesichert. Regelmäßig finden Absprachen mit den vom ZAOE beauftragten Entsorgern statt, um auf sich ändernde Situationen zeitnah reagieren zu können. Die ZAOE-Umladestationen in Groptitz, Gröbern, Freital und Kleincotta sind weiter für die öffentliche Müllabfuhr in Betrieb. Dort werden die Restabfälle von den Müllfahrzeugen in Container umgeladen und zur Verbrennung in die Anlagen in Leuna und Lützen transportiert. Die im Auftrag des Dualen Systems Deutschland tätigen Entsorgungsunternehmen haben auf Anfrage des ZAOE die Abholung der Gelben Säcke bzw. die Entleerung der Gelben Tonnen zugesichert. Folgende Maßnahmen greifen ab dem ab Freitag, den 20. März bis vorerst zum 20. April:

Schließung der Geschäftsstelle für Besucherverkehr: Die Geschäftsstelle bleibt für den Besucherverkehr geschlossen. Telefonisch und per Mail sind die Mitarbeiter weiterhin zu erreichen.

Schließung aller Wertstoffhöfe: Weiterhin schließt der ZAOE alle Wertstoffhöfe (einschließlich die auf dem Gelände der vier genannten Umladestationen befindlichen) für Kleinanlieferer und Gewerbetreibende.

Schadstoffsammlung wird eingestellt: Das Schadstoffmobil wird nicht mehr unterwegs sein, um Schadstoffe einzusammeln.

Änderung bei Sperrmüllabholung: Sperrmüll kann weiterhin zur Abholung bestellt werden. Allerdings wird ab sofort der Vollservice (z. B. Abholung aus der Wohnung, Keller etc.) eingestellt. Jeder muss den angemeldeten Sperrmüll selbst bereitstellen. Dabei ist darauf zu achten, dass für das Entsorgungsfahrzeug ein ausreichend breiter Anfahrtsweg bleibt. Die Gegenstände sind nicht auf Grünanlagen, zwischen Abfall- oder Wertstoffbehältern, auf Privatwegen oder Garagenhöfen abzulagern.

Der ZAOE bittet die Bevölkerung um Verständnis für diese Maßnahmen.

Quarantäne-Haushalte sollen Müll nicht trennen

Private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sollen den Haushaltsmüll nicht trennen. Das heißt, neben dem Restmüll sollen auch Verpackungsabfälle (gelber Sack), und Biomüll für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden. Nicht in den Restmüll von Quarantänehaushalten gehören jedoch weiterhin Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien. Gegebenenfalls müssen diese aufbewahrt werden, bis sie wieder entsorgt werden können.

Zu den Regelungen für Quarantäne-Haushalte gehört, dass die genannten Abfälle in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben und Einzelgegenstände wie Taschentücher nicht lose in Abfalltonnen geworfen werden. Abfallsäcke sind durch Verknoten oder Zubinden zu verschließen. Spitze und scharfe Gegenstände sollen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. Müllsäcke sollen möglichst sicher verstaut werden, so dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird.

Warnungen

14.04.2020 | Gesundheitsministerium warnt vor vermeintlichen Wundermitteln

 

Das Gesundheitsministerium in Sachsen warnt vor vermeintlichen Wundermitteln, die gegen das Coronavirus helfen sollen. Häufig verbergen sich dahinter völlig unwirksame oder im schlimmsten Falle gefährliche Mittel. In diesem Zusammenhang wird beispielsweise aktuell ein vermeintliches Malariaheilmittel auf der Basis von Natriumchlorit, auch unter dem Kürzel MMS (Miracle Mineral Supplement) bekannt, angepriesen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen Nachweis für irgendeine positive Wirkung. Bei Aktivierung des Natriumchlorits entsteht bei der Einnahme das als ätzend und sehr giftig eingestufte Chlordioxid.

 

Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Von der Einnahme dieses Mittels geht eine erhebliche Gesundheitsgefahr aus. Ich rate dringend von einer Verwendung ab! Die Forschung arbeitet derzeit mit Hochdruck an einem Wirkstoff gegen das Virus. Und es besteht große Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit ein sicheres und wirksames Medikament oder einen Impfstoff zur Verfügung stehen haben. Den Bürgerinnen und Bürgern rate ich, alle Versprechen, die eine einfache Lösung suggerieren genau zu prüfen und sich zu informieren bevor sie irgendwelche Medikamente einnehmen und sich dadurch möglicherweise großen Schaden zufügen.«

 

(Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt)

Was ist erlaubt und was ist verboten?

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umgang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Das Sächsiche Sozialministerium beantwortet auf seiner Internetseite Fragen rund um das Corona-Virus, die Allgemeinverfügungen und Corona-Schutz-Verordnungen.

Zusammen gegen Corona
powered by heitech.net