„Warum wir nach Dresden gekommen sind...“ Ausstellung des Jüdischen FrauenVereins Dresden
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Der Jüdische FrauenVerein Dresden möchte mit der Ausstellung seines intergenerativen Antirassismus-Projekts auf das Verfolgungsschicksal jüdischer Migranten aus der Ukraine aufmerksam machen, die seit nunmehr 20 Jahren nach Dresden kommen. Diese Zuwanderer versuchen, sich ein vor antisemitischer Verfolgung geschütztes, angstfreies Leben in unserer Landeshauptstadt aufzubauen. Das war in ihrer post-sowjetischen Heimat nicht mehr möglich. Doch auch in Dresden wird ihnen das Ankommen in der Gesellschaft nicht gerade leicht gemacht.
Die aktuelle Ausstellung will ein Zeichen setzen gegen Unwissenheit und Unverständnis darüber, warum den jüdischen Mitbürgern kein anderer Ausweg als die Emigration blieb, um dem andauernden Trauma in ihrer Heimat zu entkommen. Gleichzeitig soll sie Basis für intensive Diskussionen sein.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Sächsischen Staatskanzlei, die Landeshauptstadt Dresden und die Ostsächsische Sparkassen-Stiftung
mit den Landesbühnen Sachsen Musik von Gerd Natschinski
Gibt es den Freund Bunbury oder etwa nicht? Eine spannende Frage! Aber was es in jedem Falle gibt: Das Bunburysieren! Und das heißt, in dieser amüsanten »sozialen Komödie« ist fast keiner, was er scheint, denn viele führen hier – für Geld oder Erfolg – ein Doppelleben! Allen voran der Diener Jeremias, der sich einen Bruder erfindet, um bei zwei Herrschaften doppelt Geld zu verdienen.
Und auch Jack und sein Mündel Cecily dienen nicht nur der Heilsarmee, sondern wollen Karriere machen: Cecily als Sängerin und Jack durch das Einheiraten in alten »Geld«-Adel. Dass Jack das gar nicht nötig hat, erfährt er erst ganz am Schluss: Denn auch er ist von blauem Blute und sein Freund Algernon ist in Wahrheit sein Bruder, ein erfolgreicher Kriminalautor, der seine Romane allerdings auch nicht selber schreibt.
Uraufgeführt 1964 am Berliner Metropoltheater, wurde das Werk das erfolgreichste DDR-Musical seiner Zeit und verhalf dem Komponisten Gerd Natschinski zum internationalen Durchbruch.
Melodien wie »Black Bottom«, »Mein Freund Bunbury ist mein bestes Alibi« oder »So wie du sah der Mann meiner heimlichen Träume aus« sorgen auch heute noch als Ohrwürmer für beste Unterhaltung.
Tickets & Infos: Kulturzentrum Großenhain - Tel. 03522-505555 - www.kulturzentrum-grossenhain.de Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge