Veranstaltungskalender

22.09.2026

Montag, 14.09.2026

„Warum wir nach Dresden gekommen sind...“ Ausstellung des Jüdischen FrauenVereins Dresden

SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain

Der Jüdische FrauenVerein Dresden möchte mit der Ausstellung seines intergenerativen Antirassismus-Projekts auf das Verfolgungsschicksal jüdischer Migranten aus der Ukraine aufmerksam machen, die seit nunmehr 20 Jahren nach Dresden kommen. Diese Zuwanderer versuchen, sich ein vor antisemitischer Verfolgung geschütztes, angstfreies Leben in unserer Landeshauptstadt aufzubauen. Das war in ihrer post-sowjetischen Heimat nicht mehr möglich. Doch auch in Dresden wird ihnen das Ankommen in der Gesellschaft nicht gerade leicht gemacht.

Die aktuelle Ausstellung will ein Zeichen setzen gegen Unwissenheit und Unverständnis darüber, warum den jüdischen Mitbürgern kein anderer Ausweg als die Emigration blieb, um dem andauernden Trauma in ihrer Heimat zu entkommen. Gleichzeitig soll sie Basis für intensive Diskussionen sein.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Sächsischen Staatskanzlei, die Landeshauptstadt Dresden und die Ostsächsische Sparkassen-Stiftung

Dienstag, 22.09.2026

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Begegnungsstätte, Alleegässchen1 - 01558 Großenhain

Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige und Helfer

Anmeldung unter 03521 7279190

Treff der Seniorengruppe "Frohsinn"

Begegnungsstätte, Alleegässchen 1 - 01558 Großenhain

Treff der Seniorengruppe „Frohsinn“ – basteln, treffen, spielen, helfen, austauschen

Lesung mit Eva Kranenburger

Karl-Preusker-Bücherei (Neumarkt 1a, 01558 Großenhain)

"Falls jemand fragt, wer wir waren" - Lesung mit Eva Kranenburg
 
"Ein absolut lesenswerter Roman!" MDR Kultur
 
Über Freundschaft und Verrat, Ideale und ihre Schatten – Eva Kranenburgs mitreißende Geschichte zweier junger Frauen in einem Land voller Aufruhr

Als Rena spurlos verschwindet, macht sich ihre beste Freundin Tilla auf die Suche nach ihr. Doch schnell merkt sie: Nichts von dem, was Rena über sich erzählt hat, ist wahr. Die Verkäuferin, die angeblich Renas Mutter ist, hat gar keine Kinder. Das Haus an der Adresse, die ihre Freundin ihr genannt hat? Eine ausgebombte Ruine.

Je verzweifelter Tilla in ihrer Heimatstadt Halle nach Rena sucht, umso klarer treten die Abgründe der noch jungen DDR hervor. Als sich die brodelnde Unzufriedenheit in der Bevölkerung schließlich im Volksaufstand des 17. Juni entlädt, muss Tilla sich entscheiden, wie weit sie gehen will – für die Wahrheit, für ihre Freundin, und für die Frage, woran sie wirklich glaubt.
 
Der Dresdner Autorin gelingt ein fesselnder Roman über Angst und Mut, Freundschaft und Verrat mit psychologischer Tiefe.
 
Eine Lesung anlässlich des 240. Geburtstages von Karl Benjamin Preusker, dem Begründer der 1. Deutschen Volksbücherei
 
Eintritt: 10,00 Euro. Kartenbestellung unter Tel. 03522 / 502585
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