„Warum wir nach Dresden gekommen sind...“ Ausstellung des Jüdischen FrauenVereins Dresden
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Der Jüdische FrauenVerein Dresden möchte mit der Ausstellung seines intergenerativen Antirassismus-Projekts auf das Verfolgungsschicksal jüdischer Migranten aus der Ukraine aufmerksam machen, die seit nunmehr 20 Jahren nach Dresden kommen. Diese Zuwanderer versuchen, sich ein vor antisemitischer Verfolgung geschütztes, angstfreies Leben in unserer Landeshauptstadt aufzubauen. Das war in ihrer post-sowjetischen Heimat nicht mehr möglich. Doch auch in Dresden wird ihnen das Ankommen in der Gesellschaft nicht gerade leicht gemacht.
Die aktuelle Ausstellung will ein Zeichen setzen gegen Unwissenheit und Unverständnis darüber, warum den jüdischen Mitbürgern kein anderer Ausweg als die Emigration blieb, um dem andauernden Trauma in ihrer Heimat zu entkommen. Gleichzeitig soll sie Basis für intensive Diskussionen sein.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Sächsischen Staatskanzlei, die Landeshauptstadt Dresden und die Ostsächsische Sparkassen-Stiftung
Freitag, 25.09.2026
„Politisch Koscher?!“ Puppen-Comedy für Erwachsene
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Puppen-Comedy für Erwachsene mit dem Puppentheater BUBALES Berlin
Manches klingt wie ein Witz: Was ist der Unterschied zwischen einem türkischen antisemitischen Taxifahrer und einem deutschen antisemitischen Taxifahrer? „What-a-fuck“-Momente nenntShlomit Tripp ihre skurrilsten Erfahrungen mit Diskriminierung. Mit selbstgebauten Puppen spielt sie diese WTF-Momente vor und analysiert sie mit viel Augenzwinkern. Warum besteht ein Rezeptionist darauf, dass sie Falafel essen soll? Wie erweist sich ein Jugendlicher mit dem Spitznamen „Brust-Grabsch-Ali“ in der U7 überraschenderweise als Gentleman? In skurrilen Wortgefechten lotet die jüdische Puppenspielerin die Grenzen zwischen „politisch koscher“ und Schweinerei aus.
Kommen Sie! Weinen Sie und lachen Sie mit!
Shlomit Tripp ist Autorin, Illustratorin, Leiterin des Jüdischen Puppentheaters Bubales und konzipiert kreative Community Programme für das Jüdische Museum Berlin. Sie stammt aus einer sephardischen Istanbuler Familie, wurde in Berlin geboren, wuchs in Prag und Moskau auf und hat an der Universität der Künste Kunstpädagogik studiert.