BEST OF LISA FITZ ist kein Nostalgieabend, sondern ein Konzentrat aus vier Jahrzehnten Bühne: scharfsinnig, rotzfrech, musikalisch – und so aktuell, wie’s sich im Saal anfühlt. Lisa Fitz packt die großen und kleinen Abgründe an: Gehirnleistung und Dauerverblödung, Beziehungen im täglichen Nahkampf, Konsum- und Gesundheitswahn, Reise- und Kulturkollisionen – mit jener Mischung aus bayerischem Grant, warmer Menschenkenntnis und präziser Pointe, die nur sie kann.
Zwischen bissigen Klassikern und neuen Beobachtungen entstehen rasante Szenen, unvergessliche Figuren und Songs – mal bayerisch-zart, mal politisch, mal Blues, mal bitterböse. Ein Abend, der lacht, sticht, tröstet und trifft: Kabarett als Gesamtkunstwerk – mit Gitarre, Haltung und dem Blick, der sagt: „Schau’s dir an – und dann red ma weiter.“ Kein Nostalgieprogramm. Kein Schonwaschgang. Sondern Kabarett als Gesamtkunstwerk.
Wer Fitz erlebt, lacht. Und denkt. Manchmal gleichzeitig.
Tickets & Infos: Kulturzentrum Großenhain - Tel. 03522-505555 - www.kulturzentrum-grossenhain.de Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
Kinderstück mit Figuren von Paul Maar mit den Landesbühnen Sachsen ab 6 Jahren
Was ist das denn für ein komisches Tier mit dem Rüssel im Gesicht? Oder ist es ein Kind mit blauen Tintenflecken? Herr Taschenbier weiß sofort, was das für ein Wesen ist. Denn nach einer ganzen Woche voller kurioser Zufälle kommt es ausgerechnet am Samstag zu der wundersamen Begegnung mit dem Sams. Herr Taschenbier ahnt noch gar nicht, was das Sams alles kann. Mit seiner vorlauten und unanständigen Art stellt es die Welt von dem sonst so bescheidenen und unscheinbaren Eigenbrötler ordentlich auf den Kopf. Er schämt sich in Grund und Boden, wenn das Sams anfängt zu reimen, zu schreien oder einfach fremde Sachen aufzuessen. Doch obwohl Herr Taschenbier es zunächst loswerden will, findet er allmählich Gefallen am Papasein. Von seinem Sams kann er schließlich noch viel lernen – vielleicht sogar etwas, was er sich schon immer gewünscht hat.
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Angetrieben von einer Wette schmieden zwei junge Männer einen Plan, um die Treue ihrer Freundinnen auf die Probe zu stellen. Was folgt, ist ein raffiniertes Spiel aus Verführung und Macht: Die vier Liebenden geraten in einen Strudel aus wechselnden Rollen und unsicheren Wahrheiten, in dem Realität und Täuschung immer stärker verschwimmen.
Auch mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung hat Così fan tutte nichts von seiner Schärfe verloren, schon 1790 sorgte die Oper für einen kleinen Skandal. In ihrem Debüt auf der Main Stage wirft Netia Jones, Associate Director der The Royal Opera, einen modernen Blick auf Mozarts Gesellschaftskomödie: 18.-Jahrhundert-Liebesintrigen treffen hier auf zeitgemäße Täuschungsspielchen. Die jungen Liebenden werden von einem starken Ensemble rund um Louise Alder, Simone McIntosh, Mingjie Lei und Huw Montague Rendall gespielt. Als strippenziehender Don Alfonso ist Gerald Finley zu erleben, dazu Emily Pogorelc als Despina. Am Pult steht Thomas Hengelbrock, der Mozarts feine, elegante Musik zum Leuchten bringt und damit die überraschend modernen und provokanten Themen der Oper eindrucksvoll unterstreicht.
In Italienisch mit deutschen Untertiteln Dauer: 3 Std. 30 Min. 1 Pause
Das klassische Konzert - Elbland Philharmonie Sachsen
Anlässlich des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven widmet die Elbland Philharmonie Sachsen unter der Leitung ihres Chefdirigenten Hermes Helfricht dem großen Komponisten drei besondere Konzertabende mit zwei seiner bedeutendsten Werke und ganz im Zeichen eines Komponisten, der Musikgeschichte geschrieben hat. Den Auftakt bildet Beethovens 4. Klavierkonzert G-Dur – ein Werk von außergewöhnlicher Ausdruckskraft, das mit seiner poetischen Klangsprache und seinem innigen Dialog zwischen Soloinstrument und Orchester bis heute fasziniert. Die Solopartie übernimmt die Pianistin Elisabeth Brauß, die für die Reife und Raffinesse ihrer Interpretationen international gefeiert wird und zu den herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation zählt. Nach der Pause erklingt mit der 5. Sinfonie c-Moll die wohl berühmteste Sinfonie der Musikgeschichte. Ihr markantes Anfangsmotiv ist zu einem Symbol für Schicksal, Kampf und Triumph geworden. In eindrucksvoller Weise entfaltet sich der Weg von düsterer Dramatik hin zu strahlender Größe und Zuversicht.
Solistin: Elisabeth Brauß (Klavier) Dirigent: Hermes Helfricht
Mit seinem neuen LIVE Programm Top Lusche de Luxe greift Holger Müller, alias Ausbilder Schmidt natürlich auch aktuelle Themen auf. Kommt die Wehrpflicht? Freut sich der Ausbilder? Nein, natürlich nicht, vor allem nicht bei vorhandenem Material. Er hat Angst vor Fragen wie „Chef, ich bekomme die Fischdose nicht auf….!“ „Das ist auch keine Fischdose, sondern eine Handgranate, du Idiot!“ Ja ja, wer hätte gedacht, dass der alte Sack mal wieder gebraucht wird! Aktuelle Themen sind bei ihm nur Randnotizen. Der Ausbilder nimmt Euch mit in seinen Alltag. Was passiert eigentlich wenn ein so unfassbar harter Ausbilder zum Zahnarzt muss? Nur dumm, wenn der Zahnarzt noch fieser ist als der Ausbilder selbst….. Und das kann der Comedian am besten: Sein Publikum 2 Stunden zum Lachen bringen. Einfach mal wieder abschalten und Spaß haben. Gönn Dir das! Er ist Ausbilder Schmidt und von Natur aus der Drecksack der Nation. Durchdringend und gnadenlos streng heizt er seinem Publikum ein, bis es brüllt und kichert vor lachen. Ausbilder Schmidt ist der Schleifer der Comedyszene. So kennt man ihn – so will man ihn. Der Ausbilder ist eine personifizierte Satire auf alle Besserwisser und selbsternannten Potentaten und vor allem eine Figur, die zurecht Kult-Charakter erlangt hat.
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Sonntag, 07.03.2027
Mord auf Schloss Haversham (The Plays That Goes Wrong)
Boulevard-Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields mit den Landesbühnen Sachsen
Was die bislang beste Theateraufführung der Laienspielgruppe der Technischen Universität werden sollte, endet im totalen Chaos. Der Saal wird dunkel, der Vorhang geht auf, und die Ereignisse nehmen ihren Lauf.
Das Kriminalstück, das auf die Bühne gebracht werden soll, spielt in einem abgelegenen britischen Schloss in den 1920er Jahren. Draußen tobt ein Schneesturm. Am Vorabend der Verlobungsfeier von Charles Haversham und Florence Colleymoore geschieht, was der Titel schon verspricht: ein Mord. Den gilt es nun aufzuklären. Doch die Darstellenden kämpfen von Beginn an mit den Unwägbarkeiten des Theaters – Requisiten fehlen oder werden vertauscht, Textzeilen verdreht, Auftritte verpasst, eine Kollegin bewusstlos geschlagen. Wacker kämpfen die Darsteller*innen gegen die geballten Tücken des Bühnenlebens, während die Bretter, die die Welt bedeuten, sprichwörtlich zusammenbrechen – so wie das Publikum vor Lachen.
Mit »The Play That Goes Wrong« gelang dem Autoren-Trio Lewis, Sayer und Shields ein absoluter Renner. 2012 uraufgeführt, wurde die Slapstick-Komödie zuerst am Londoner West End, dann am New Yorker Broadway gespielt. Dort läuft sie bis heute und auch in Deutschland findet sie inzwischen ein begeistertes Publikum.
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Bereits zum fünften Mal gastiert das Polizeiorchester Sachsen anlässlich des Internationalen Frauentages im Großenhainer Schloss.
Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit den erfolgreichsten Künstlern und den schönsten Werken der vergangenen rund 200 Jahre Musikgeschichte. Unter der bewährten musikalischen Leitung der Konzertmeisterin Susann Seifert erwartet Sie ein Konzert voller bekannter Melodien und musikalischer Höhepunkte. Charmant durch den Nachmittag führt erneut die Klarinettistin Jana Strauchmann.
Stimmen Sie sich ab 15:00 Uhr bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre auf das Konzert ein. Ab 16:00 Uhr erwartet Sie ein erfrischendes und unterhaltsames Konzert des Polizeiorchesters Sachsen. Freuen Sie sich auf einen musikalischen Nachmittag voller Genuss, Unterhaltung und unvergesslicher Momente.
Preis inkl. Kaffee & Kuchen ab 15:00 Uhr (während des Konzerts keine Bedienung!) Konzertbeginn 16:00 Uhr
Leinen los und Segel gesetzt! Es geht auf eine spannende musikalische Entdeckungsreise. Ob mit Kopftuch, Augenklappe oder Schatzkarte – Verkleiden ist ausdrücklich erwünscht! Gemeinsam mit Moderator Patrick Rohbeck, der stilecht als Seeräuber durch das Programm führt, erleben die Kinder ein Konzert voller Abenteuer: tosende Stürme, geheimnisvolle Meere, ferne Länder und natürlich echte Piratengeschichten. Dabei lernen die jungen Zuhörer spielerisch die Instrumente des Orchesters kennen und entdecken, wie Komponisten die raue See, aufregende Kämpfe und exotische Orte in Musik verwandelt haben. Mitklatschen, Schnipsen und Stampfen ist ausdrücklich erlaubt! Ein besonderes Highlight: Ein eigens komponiertes Piratenlied von Hans-Peter Preu, dass die Schülerinnen und Schüler vorab einüben und im Konzert gemeinsam mit dem Orchester aufführen können.
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Das klassische Konzert - Elbland Philharmonie Sachsen
Virtuosität, Leidenschaft und orchestrale Farbigkeit: Im Konzert „Menzel spielt Paganini“ steht der Artist in Residence Albrecht Menzel im Mittelpunkt – mit Niccolò Paganinis 1. Violinkonzert, einem der brillantesten Werke der Violinkunst. Geprägt vom italienischen Belcanto-Stil, bietet dieses Konzert dem Soloinstrument maximale Entfaltung: gesangliche Linien, atemberaubende Technik und funkelnde Virtuosität verschmelzen zu einem mitreißenden Hörerlebnis. Eingerahmt wird das Solokonzert von zwei klanglich kontrastreichen Orchesterwerken: Aaron Coplands „Three Latin American Sketches“ bringen mit rhythmischer Energie und farbenreicher Instrumentation südamerikanisches Flair in den Konzertsaal. Antonín Dvořáks „Tschechische Suite“ wiederum spiegelt die musikalische Seele seiner Heimat – mit tänzerischer Leichtigkeit, folkloristischen Elementen und dem temperamentvollen Furiant als fulminantem Abschluss. Unter der Leitung von Margarita Balanas entsteht ein Konzertabend voller Energie, Emotion und musikalischer Vielfalt.
Solist: Albrecht Menzel (Violine), Artist in Residence Dirigentin: Margarita Balanas
Peter Kube trifft Don Quichotte - Ein Abend voller Witz, Fantasie und musikalischer Abenteuer: Schauspieler Peter Kube schlüpft in die Rolle des berühmten Ritters Don Quichotte und begibt sich gemeinsam mit der Elbland Philharmonie Sachsen auf eine ebenso irrwitzige wie berührende Reise. Als „Ritter von der traurigen Gestalt“ kämpft er gegen Windmühlen, stellt sich einem Heer von Schafen und schwärmt mit unerschütterlicher Hingabe für seine Dulcinea. Mit viel Humor, Charme und erzählerischem Talent führt Peter Kube durch die Geschichte – und lässt die Figur Don Quichotte auf ganz eigene Weise lebendig werden. Begleitet wird dieses musikalische Abenteuer von Werken u. a. von Mendelssohn, Bizet, Minkus, Chapí, Johann Strauss (Vater) und Richard Strauss, die spanisches Flair, tänzerische Leichtigkeit und große Emotionen in den Konzertsaal bringen. Unter der Leitung von Carlos Domínguez-Nieto entsteht ein unterhaltsamer Abend zwischen Literatur, Musik und Theater – zum Schmunzeln, Staunen und Mitfiebern.
Moderation: Peter Kube Dirigent: Carlos Domínguez-Nieto