mit den Landesbühnen Sachsen Musik von Gerd Natschinski
Gibt es den Freund Bunbury oder etwa nicht? Eine spannende Frage! Aber was es in jedem Falle gibt: Das Bunburysieren! Und das heißt, in dieser amüsanten »sozialen Komödie« ist fast keiner, was er scheint, denn viele führen hier – für Geld oder Erfolg – ein Doppelleben! Allen voran der Diener Jeremias, der sich einen Bruder erfindet, um bei zwei Herrschaften doppelt Geld zu verdienen.
Und auch Jack und sein Mündel Cecily dienen nicht nur der Heilsarmee, sondern wollen Karriere machen: Cecily als Sängerin und Jack durch das Einheiraten in alten »Geld«-Adel. Dass Jack das gar nicht nötig hat, erfährt er erst ganz am Schluss: Denn auch er ist von blauem Blute und sein Freund Algernon ist in Wahrheit sein Bruder, ein erfolgreicher Kriminalautor, der seine Romane allerdings auch nicht selber schreibt.
Uraufgeführt 1964 am Berliner Metropoltheater, wurde das Werk das erfolgreichste DDR-Musical seiner Zeit und verhalf dem Komponisten Gerd Natschinski zum internationalen Durchbruch.
Melodien wie »Black Bottom«, »Mein Freund Bunbury ist mein bestes Alibi« oder »So wie du sah der Mann meiner heimlichen Träume aus« sorgen auch heute noch als Ohrwürmer für beste Unterhaltung.
Tickets & Infos: Kulturzentrum Großenhain - Tel. 03522-505555 - www.kulturzentrum-grossenhain.de Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge
Freitag, 25.09.2026
„Politisch Koscher?!“ Puppen-Comedy für Erwachsene
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Puppen-Comedy für Erwachsene mit dem Puppentheater BUBALES Berlin
Manches klingt wie ein Witz: Was ist der Unterschied zwischen einem türkischen antisemitischen Taxifahrer und einem deutschen antisemitischen Taxifahrer? „What-a-fuck“-Momente nenntShlomit Tripp ihre skurrilsten Erfahrungen mit Diskriminierung. Mit selbstgebauten Puppen spielt sie diese WTF-Momente vor und analysiert sie mit viel Augenzwinkern. Warum besteht ein Rezeptionist darauf, dass sie Falafel essen soll? Wie erweist sich ein Jugendlicher mit dem Spitznamen „Brust-Grabsch-Ali“ in der U7 überraschenderweise als Gentleman? In skurrilen Wortgefechten lotet die jüdische Puppenspielerin die Grenzen zwischen „politisch koscher“ und Schweinerei aus.
Kommen Sie! Weinen Sie und lachen Sie mit!
Shlomit Tripp ist Autorin, Illustratorin, Leiterin des Jüdischen Puppentheaters Bubales und konzipiert kreative Community Programme für das Jüdische Museum Berlin. Sie stammt aus einer sephardischen Istanbuler Familie, wurde in Berlin geboren, wuchs in Prag und Moskau auf und hat an der Universität der Künste Kunstpädagogik studiert.
Eintritt: 7,00 €
Samstag, 26.09.2026
„Die Koscher-Maschine“ Puppentheater
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Puppentheater BUBALES Berlin
Klima-neutrale Puppen-Science-Fiction-Comedy für die ganze Familie (ab 6 Jahren)
Das Schweinchen Babett möchte so gerne koscher werden. Es hat gehört, das sei sehr modern. Als Babett durch Shlomos selbstgebaute Koscher-Maschine schlüpft, bricht auf dem Kinderbauernhof Chaos aus. Der Rabbi prophezeit eine Katastrophe. Zum Glück kommt Ayshe zur Hilfe und programmiert Shlomos Koscher-Maschine um. Mit niedlichen Tieren und lustigen Songs erfahren wir, was „koscher“ bedeutet und über die Bedeutung der Tiere in der jüdischen Kultur. Das Schaf Mendel sagt dazu: „Die Welt ist voll mit netten Tieren! Nicht alle muss man gleich frittieren.“ Mit flauschigen Puppen und einem Spektakel aus Licht und Nebel reisen wir durch die jüdische bubales-Welt.
„Puppen sind wunderbare Werkzeuge, um Menschen zu verbinden und Ängste abzubauen.“ sagt Shlomit Tripp, die Gründerin des jüdischen und interkulturellen Puppentheaters bubales.
Eintritt: 5,00 €
Workshop „Tanzen verbindet - Kreistänze aus Israel“
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
TanzPoesie mit Petra Trobisch und Rosita Eberlein
Tanzen ist eine ganz besondere Form, um die Kultur, die Traditionen und das Leben anderer Menschen kennenzulernen. Man schlüpft sozusagen in die Schuhe der Anderen. Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die Freude an Musik, Bewegung und Gemeinschaft haben. Es ist ein besonderes Erleben, sich - verbunden im Kreis - nach langsamen oder schnellen, leichten oder kraftvollen Rhythmen zu bewegen. Die Tänze werden Schritt für Schritt erlernt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Musik kennt keine Grenzen – sie verbindet, erzählt Geschichten und bewahrt Erinnerungen. Im Jahr der Sächsischen Jüdischen Kultur 2026 laden wir Sie ein zu einer musikalischen Reise durch die Vielfalt jüdischer Klangwelten. Unter dem Titel „Diaspora“ präsentiert das Trio Caracol Werke jüdischer Komponisten und lebendige Klezmer-Musik, die von Tradition, Wandel und der Suche nach Heimat erzählen.
Seit über zehn Jahren erkunden Jana Strauchmann (Klarinette), Christian Patzer (Saxophon und Flöte) und Danny Leuschner (Akkordeon) als Ensemble die facettenreiche Welt jüdischer Musik – stets „fern der ausgetretenen Pfade“. Mit Leidenschaft und Hingabe bringen sie Stücke zum Klingen, die von der reichen kulturellen Geschichte jüdischer Gemeinschaften in aller Welt zeugen. Erwarten Sie eine Mischung aus melancholischen Melodien, mitreißenden Rhythmen und überraschenden Klangfarben, die die Vielfalt jüdischer Musiktraditionen widerspiegeln.
Das Konzert wird moderiert, sodass Sie nicht nur die Musik, sondern auch die Geschichten dahinter erleben. Lassen Sie sich berühren von der Energie und Tiefe jüdischer Musik, die Brücken baut und uns daran erinnert, wie wichtig kultureller Austausch und Verständigung sind.
Wir freuen uns auf einen Abend voller Klang, Begegnung und Inspiration!
„Warum wir nach Dresden gekommen sind...“ Zeitzeugengespräche zur Ausstellung
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Zeitzeugengespräche zur Ausstellung des Jüdischen Frauenvereins Dresden
mit Dr. Elke Preusser-Franke (Projekt-Autorin), Lydmyla Makhortova (Projekt-Redakteurin) und Dr. Volodymyr Vaynshteyn (Ideengeber und Berater)
Auf den Ausstellungs-Stelen rufen die Berichte der immer weniger werdenden Holocaust-Überlebenden aus Osteuropa die “Nachfolge-Generation” zum Nachdenken auf über eine notwendige Völkerverständigung, über Toleranz und Demokratie, gegen Diskriminierung Andersgläubiger, gegen rechten und linken Extremismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassenwahn.
Die persönlichen Gespräche mit den Zeitzeugen selbst sollen Hilfestellung zum Aufeinander-zu-Gehen zwischen den hier schon seit Generationen Lebenden und den neu Eingewanderten, zwischen älteren und jüngeren Mitbürgern sein.
-kostenfrei-
„Klezmer Musik: von der alten zur neuen Welt“ Klezmer Muskel Kater Leipzig
SkZ Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain
Von den Schtetl Osteuropas bis zu den Wolkenkratzern New Yorks hat die Klezmer-Musik einen Weg voller musikalischer Einflüsse zurückgelegt, der Grenzen überschreitet und mit seiner Fröhlichkeit und Melancholie Tausende von Menschen auf der ganzen Welt verbindet.
Die Band Klezmer Muskel Kater folgt den Spuren dieses Weges mit Musik und Anekdoten über das Repertoire und die repräsentativen Musiker dieses Musikgenres.
Präventionskonzert des Polizeiorchesters Sachen für Vorschüler und Schüler der 1. und 2. Klasse
Mit viel Spaß und Musik wird das Thema »Wie verhalte ich mich richtig im Straßenverkehr« kindgerecht und unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Dabei können nicht nur Kinder etwas lernen! Die Geschichte handelt von den Geschwistern Frieda und Emma. Die beiden erleben einige Abenteuer, als sie sich auf den Weg in den Kindergarten und die Schule begeben. Dabei treffen sie nicht nur den Kinderpolizisten POLDI, sondern auch das großartige Polizeiorchester.
Präventionskonzert des Polizeiorchesters Sachen für Vorschüler und Schüler der 1. und 2. Klasse
Mit viel Spaß und Musik wird das Thema »Wie verhalte ich mich richtig im Straßenverkehr« kindgerecht und unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Dabei können nicht nur Kinder etwas lernen! Die Geschichte handelt von den Geschwistern Frieda und Emma. Die beiden erleben einige Abenteuer, als sie sich auf den Weg in den Kindergarten und die Schule begeben. Dabei treffen sie nicht nur den Kinderpolizisten POLDI, sondern auch das großartige Polizeiorchester.
Präventionskonzert des Polizeiorchesters Sachsen für Schüler der 3. und 4. Klasse
Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit kann es in unserem Blasorchester nicht geben: Mit spannender Musik werden diese Themen kindgerecht und unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Das Thema ist so aktuell wie noch nie. Das Polizeiorchester Sachsen erklärt und zeigt den Umgang mit Unterschieden und Vielfalt anhand seiner Instrumente und demonstriert, wie ein respektvoller Umgang miteinander möglich ist. Die daraus gezogenen Erkenntnisse können die Kinder im Alltag gut übertragen.
Präventionskonzert des Polizeiorchesters Sachsen für Schüler der 3. und 4. Klasse
Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit kann es in unserem Blasorchester nicht geben: Mit spannender Musik werden diese Themen kindgerecht und unterhaltsam auf die Bühne gebracht. Das Thema ist so aktuell wie noch nie. Das Polizeiorchester Sachsen erklärt und zeigt den Umgang mit Unterschieden und Vielfalt anhand seiner Instrumente und demonstriert, wie ein respektvoller Umgang miteinander möglich ist. Die daraus gezogenen Erkenntnisse können die Kinder im Alltag gut übertragen.
Palais Zabeltitz, Am Park 1, 01561 Großenhain OT Zabeltitz
Konzert im Rahmen der "Palaiskonzerte Zabeltitz" mit Gedichten - Texten - Anekdoten von und über Erich Kästner
Ein Großstädter schrieb für Großstädter "Die dreizehn Monate" Erich Kästners Gedichte in Vertonungen von Norbert Fietzke
"Die Zeit vergeht, und sie dauert, und beides geschieht im gleichen Atemzug." (Um es mit Erich Kästners Worten zu sagen.)
Dieser Gedichtzyklus, der damals eine durch die Zeitschrift "Schweizer Illustrierte" in Zürich an Erich Kästner vergebene Auftragsarbeit war und nun vom Duo ›con emozione‹ musikalisch bearbeitet und aufgeführt werden wird, ist Erich Kästners letzter Gedichtband, der uns durch die Jahreszeiten führt und uns die Zeit, die wir haben oder auch nicht, vor Augen führt. Mit all ihren Facetten und ihrer Vielfalt.
(aus: "Wikipedia" - Erich Kästner schrieb die ersten zwölf der Gedichte ursprünglich im Auftrag der Schweizer Illustrierten Zeitung, in der sie zwischen dem 30. Dezember 1952 und dem 7. Dezember 1953 als monatliche Serie erschienen. Das Gedicht zum dreizehnten Monat schrieb Kästner erst 1954. Das Buch erschien 1955 im Atrium Verlag, Zürich.)
Die Grundlage für dieses Programm, durch das Duo ›con emozione‹, ist eine Erstausgabe dieses Gedichtbandes.
Tickets & Infos: Kulturzentrum Großenhain - Tel. 03522-505555 - www.kulturzentrum-grossenhain.de Gefördert durch den Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz – Osterzgebirge